Stellenabbau bei FACC
650 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Die Mitarbeiter von FCC warten auf die Betriebsversammlung.
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  • Die Mitarbeiter von FCC warten auf die Betriebsversammlung.
  • Foto: Pressefoto Scharinger
  • hochgeladen von Bernadette Wiesbauer

RIED. Den ganzen Tag über finden heute auf dem Rieder Messegelände die Betriebsversammlungen von FACC statt. Um die Corona-Vorschriften einhalten zu können, wird die Belegschaft in insgesamt fünf Sitzungen über den aktuellen Sozialplan informiert. Die Kerninhalte: Die Mitarbeiterzahl wird von derzeit 3.400 auf 2.750 gekürzt, 650 Mitarbeiter der Werke in Ried, St. Martin und Reichersberg müssen das Unternehmen aufgrund der angespannten Wirtschaftslage verlassen.  „Uns ist bewusst, dass dieser Eingriff für alle betroffenen Kollegen aber auch für das Unternehmen schmerzhaft ist. Gemeinsam mit dem Betriebsrat und unseren Sozialpartnern haben wir in zahlreichen konstruktiven Verhandlungen einen Sozialplan ausgearbeitet. Uns ist es dabei sehr wichtig, die Anpassungen in der Belegschaft für die Betroffenen sozial verträglich zu gestalten. Mit dem nun vorliegenden Sozialplan ist uns das auf eine faire Art und Weise gelungen", so Robert Machtlinger, CEO der FACC AG.

Einzelgespräche folgen

Ab kommenden Montag bis Freitag werden Einzelgespräche mit den betroffenen Mitarbeitern folgen. Mit anderen Worten:  Nächste Woche erfährt jeder Mitarbeiter, ob er das Unternehmen verlassen muss oder bleiben darf. Ab Oktober ist dann auch die Kurzarbeit bei FACC wieder vorbei. Für die 2750 Mitarbeiter, die dann noch im Unternehmen sind, gibt es laut FACC-Pressesprecherin Andrea Schachinger genug Arbeit. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation wurde auch der Bau des neuen Werkes in Kroatien verschoben.

AMS will rasch vermitteln

Da eine mögliche Kündigung zahlreicher FACC-Mitarbeiter bereits seit Wochen im Raum stand, konnte sich auch das Arbeitsmarktservice Ried etwas vorbereiten. "Wir befinden uns derzeit nicht in einer kompletten Wirtschaftskrise, in der es Betrieben aller Branchen schlecht geht. Aktuell sind in Ried rund ein Drittel aller Betriebe von der Corona-Krise betroffen, den anderen zwei Dritteln geht es gut. Die Kunst liegt nun darin, Personal umzuschlichten, und das möglichst rasch", so AMS Ried-Leiter Klaus Jagereder. Nachsatz: "Wenn konkret feststeht, wer von den FACC-Mitarbeitern gekündigt wird, werden wir mit Plänen und Angeboten aktiv auf die Betroffenen zugehen!"

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