04.11.2016, 09:42 Uhr

Eine alte Kultur als Antwort auf den Klimawandel

2016 war kein optimales Jahr für Hirse, trotzdem haben sich die Bestände gut entwickelt. (Foto: LK OÖ)
BEZIRK. Auf knapp 9000 Hektar in Österreich – davon 500 Hektar in Oberösterreich – wird heuer Hirse kultiviert. „Das mag bei einer Ackerfläche von insgesamt 1,4 Millionen Hektar in Österreich wenig erscheinen, aber es zeigt, dass sich die Landwirtschaft mit einer Kultur beschäftigt, die langfristig an Bedeutung gewinnen könnte“, umreißt Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker die aktuelle Situation des Hirseanbaues.

Umfangreiches Versuchswesen

Die Landwirtschaftskammer OÖ beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Hirseanbau. Heuer gibt es insgesamt 13 Versuche, um die besten Sorten für einen künftig großflächigeren Anbau in Oberösterreich herauszufinden.

"Obwohl das Jahr 2016 für die Hirse nicht wirklich optimal war, haben sich die Bestände gut entwickelt", betont Reisecker.
Hirse könnte somit eine Antwort auf den Klimawandel sein beziehungsweise kann diese Kulturpflanze ein Baustein der Klimawandel-Anpassungsstrategie werden. Die oberösterreichische Landwirtschaft bereitet sich vorsorglich auf die Zukunft vor und die Landwirtschaftskammer OÖ unterstützt die Bauern dabei, neue Strategien im Ackerbau zu entwickeln.
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