So wird die Forelle angelockt

Die Saison ist wieder voll im Gange. Mit einfach Tricks und der passenden Köderwahl, geht die Forelle an den Haken.
  • Die Saison ist wieder voll im Gange. Mit einfach Tricks und der passenden Köderwahl, geht die Forelle an den Haken.
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  • hochgeladen von Florian Meyer

Um den Erfolg beim Forellenangeln zu erhöhen, sollten Köder gewählt werden, die als besonders fängig gelten. Schließlich können auch Forellen sehr wählerisch sein und haben bestimmte Vorlieben, was ihr Lockmittel angeht. Welche Köder besonders gut auf Forellen gehen, erfahren Sie hier.

Bei der Wahl der Köder auch auf die Jahreszeit achten

Zum einen sollte man Köder wählen, die sich bei Forellen als bewährt herausgestellt haben. Zum anderen sollte man hier zudem auch noch die jeweilige Jahreszeit als Kriterium bei der Köderwahl heranziehen. Einige Köder sind ein guter Standard das ganze Jahr über, andere wiederum eignen sich gezielt bei bestimmten Jahreszeiten oder auch nur unterschiedlichen Wetterverhältnissen. Denn der Erfolg bei der Köderwahl ergibt sich daraus, das jeweilige natürliche Nahrungsangebot der Forellen zu berücksichtigen, ebenso wie die Beißlaune der Fische. Bei eher milden Temperaturen beispielsweise sind die Fische besonders aktiv mit einem angeregten Stoffwechsel. Hier ist es für den Angler dann sehr erfolgsversprechend, sogenannte geschleppte Köder einzusetzen, also solche, die sich durch das Wasser ziehen lassen. Die Forellen jagen dann gern der verlockenden Beute hinterher. Wenn aber beispielsweise im Winter der heruntergefahrene Stoffwechsel für ein eher träges Verhalten sorgt, werden die Fische langsamer und gemütlicher. Die Forelle hat dann sprichwörtlich keine Lust mehr, dem Köder hinterher zu schwimmen. Mit einer Pose mit Madenbündel hat man nun die besseren Chancen, da es für den Fisch weniger Anstrengung bedeutet, an das Futter zu gelangen.

Ködervarianten, die gut zum Angeln auf Forellen genutzt werden können

• Fleischmaden: Gerade in Sommer und Winter lassen sich Forellen mit Fleischmaden gut locken. Maden kringeln sich gern, was auf die Fische sehr anziehend wirkt. Zudem sind sie ein vergleichsweise heller Köder, wodurch sie besser wahrgenommen werden können. Fleischmaden werden als Lebendköder in Angelgeschäften verkauft, praktisch abgepackt in Grammpackungen.
• Bienenmaden: Unter echten Profi-Anglern ein Geheimtipp, der das ganze Jahr über erfolgsversprechend ist. Besonders dann, wenn gleich zwei Bienenmaden eingesetzt werden, die in L-Form an den Haken angebracht werden. Die rotierenden Bewegungen der Bienenmaden sind für die Forellen sehr reizvoll, wodurch sich die Fische zu diesen Ködern stark hingezogen fühlen. Die Bienenmade ist auch als Raupe der Großen Wachsmotte bekannt.
• Maiskörner: Maiskörner können an heißen Sommertagen gut in Kombination mit Fleischmaden eingesetzt werden.
• Forellenteige: Auch Teigpasten werden zum Forellenangeln gern genutzt. Diese können jeweils auftreibend oder sinkend sein. Teige sind hierzulande sehr beliebt, wodurch es zu einer besonders großen Auswahl gekommen ist. Kein Angelsportfachgeschäft, das Forellenteige nicht in großer Auswahl anbietet

Auch mit Kunstködern lässt sich gut auf Forelle angeln

Wer sich für das Forellenspinnfischen interessiert, wird auch früher oder später auf Kunstköder stoßen. Kunstköder sind meist aus Metall, Kunststoff oder Gummi gefertigt. Ihre Optik ist darauf ausgelegt, kleine Beutetiere der Forelle zu imitieren und die Fische dadurch zum Zubiss zu verlocken. Aber auch andere prägnante Erscheinungsmerkmale können für die Kunstköder genutzt werden, um die Aufmerksamkeit der Forellen auf sich zu ziehen. So kann der Kunstköder beispielsweise glitzern, was sehr reizvoll auf den Fisch wirken kann. Es lohnt sich immer, verschiedene Kunstköder mit unterschiedlichen Effekten bei sich zu haben. Denn nicht alle Kunstköder sind immer gleich gut fängig. Hat man mit einer Variante kein Glück, kann zur nächsten gewechselt werden, um es mit deren Reizen zu versuchen.

Tipp
Sehr hilfreich ist es immer, seinen Kunstköder entsprechend der aktuell im Gewässer vorherrschenden Lebewesen auszuwählen. Haben bestimmte Beutetiere also gerade Brutzeit, sollte also ein Kunstköder gewählt werden, der den jeweiligen Brutfischen möglichst ähnelt.

Fazit

Allein auf die Optik des Kunstköders sollte man als Angler jedoch nicht vertrauen. Hinzu kommt in jedem Fall auch die richtige Köderführung. Denn erst so wirken die Köder auch lebendig und dadurch nochmals so attraktiv auf die Forelle. Meist besitzen die Kunstköder eine Beschreibung, wo auf die jeweils passende Köderführung hingewiesen wird. Danach kann man sich als Angler richten.

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Autor:

Florian Meyer aus Salzburg-Stadt

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