Kunstobjekte in besonderem Ambiente

Künstler Jörg Wascher und Rene Hasiba, Inhaber von H-vantgarde.
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SALZBURG (lg). Kunstobjekte im Ambiente eines Haarstudios - kann das funktionieren? Ja, sehr gut sogar, wie man sich bei der gestrigen Vernissage des Künstlers Jörg Wascher im H-vantgarde überzeugen konnte. Die Ausstellung "Fragmente von Hoffnung" findet im Rahmen der Salzburger Kunstfestspiele statt und behandelt den Prozess ausgehend vom Zustand der Hoffnungslosigkeit hin zu einer Art Selbstironie und mündet letztendlich im Akzeptieren des Zustandes, was wiederum Form der Hoffnung vermittelt. "Die Ausstellung ist ein Versuch der eigenen Entwaffnung. Denn die eigene Verletzlichkeit schützen zu wollen ist ohnehin nur der aussichtslose Kampf des Egos um den sinnlosen Momentsieg", schildert der Künstler.

Wenn Kunst zu den Menschen kommt

Insgesamt 24 Bilder und Objekte finden sich in den Räumlichkeiten von H-vantgarde - der Stil ordnet sich in das rustikal-eigenwillige Ambiente sanft ein - was vielleicht auch daran liegt, dass Jörg Wascher hier wesentliche Stücke selbst designt hat, wie etwa die großen Holztische. "Es ist toll, dass wir damit weit mehr als ein Haarstudio sind - unsere Kunden kommen so nicht nur zum Haare schneiden, sondern haben Kulturgenuss gleich inklusive", sind sich Rene Hasiba, Inhaber von H-vantgarde und Mitarbeiter Maximilian Biedermann einig. Wie lange die Werke ausgestellt sind, steht noch nicht fest. "Wir werden sie aber sicher bis in den Herbst hinein haben", so Hasiba und Wascher fügt hinzu: "Die Kunstfestspiele sind ein tolles Side-Event zu den großen Festspielen. Es ist eine coole Idee, dass die Kunst nicht nur in Galerien und Ateliers stattfindet, sondern eben an verschiedenen Orten zu den Menschen gelangt", zeigt sich der Künstler, der gerne mit Materialien wie Holz, Eisen und Stein arbeitet, offen.

Musikalisch gestaltet wurde die Vernissage mit der Band "Lena a Companheiros", für das leibliche Wohl sorgte Patrik Baier von der "Alchimiste Belge" Bar. "Ich darf die Gäste mit einem Nocksteiner-Bier verwöhnen", so Baier.

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