12.10.2016, 23:04 Uhr

Wie die Gewinnchancen beim Lotto erhöhen?

Gewinnchancen beim Lotto erhöhen

Die Gewinnwahrscheinlichkeiten stehen beim Lotto fest. Sie lassen sich durch das Spielen mehrerer Reihen mit unterschiedlichen Zahlen erhöhen, wobei der Spieleinsatz ebenfalls steigt. Eine Möglichkeit, zahlreiche Reihen bei einem vergleichsweise geringem Einsatz zu spielen, stellt die Beteiligung an einer Spielgemeinschaft dar. In diesem Fall teilt der Lottospieler jedoch nicht nur den Spieleinsatz, sondern auch einen eventuellen Gewinn mit den Mitspielern.


Gewinnchancen durch die Wahl der passenden Zahlen erhöhen


Die Gewinnquoten des Zahlenlottos berechnen sich aus der auf die jeweilige Klasse fallenden Gewinnsumme und aus der Anzahl der Gewinner. Aus diesem Grund erhöhen Spielteilnehmer ihren Lottogewinn, wenn sie Zahlen angekreuzt haben, die nur wenige Menschen gespielt haben. Auf der anderen Seite fällt der Lottogewinn niedrig aus, wenn zahlreiche Spielteilnehmer dieselben Lottozahlen vorhergesagt hatten. Die tatsächlich wirksame Methode zur Erhöhung der Gewinnchancen im Lotto besteht somit in der Auswahl der Zahlen, die kaum jemand als Gewinnzahlen vorhergesagt hat. Die Lotto Anbieter veröffentlichen regelmäßig die Ziehungshäufigkeit und den Ziehungsrückstand der einzelnen Lottozahlen.

Die Annahme, dass eine lange nicht mehr gezogene Lottozahl bei der nächsten Ziehung aus der Lostrommel fallen muss, gehört jedoch zu den verbreiteten Irrtümern hinsichtlich der Funktionsweise von Glücksspielen. Tatsächlich besitzt jede einzelne Lottokugel bei jeder neuen Ausspielung exakt dieselbe Wahrscheinlichkeit, als Glückszahl gezogen zu werden. Die Auswertung von Ziehungsrückständen wirkt sich somit anders als das geschickte Setzen der Kreuzchen zum Erzielen hoher Quoten nicht auf die Gewinnchancen im Zahlenlotto aus.

Wie Spielteilnehmer Ihre Gewinnquoten im Lotto wirksam erhöhen


Wer im Lotto bei einem Spielgewinn eine attraktive Quoten erzielen möchte, verzichtet auf das Ankreuzen beliebter Zahlen. Wesentliche Methoden zur Gewinnquoten-Optimierung sind:


• Der Verzicht auf Reihen, die ausschließlich Geburtstagszahlen enthalten

• Das Ankreuzen von mindestens zwei bis drei Zahlen ab 32 in jeder Reihe

• Der Verzicht auf geometrische Figuren der Kreuze auf dem Spielschein

• Keine mathematischen Zahlenreihen spielen

• Keine Prominenten-Tipps oder Horoskopzahlen aus der Zeitschrift abschreiben

• Nicht die Gewinnzahlen des Nachbarlandes oder einer ähnlichen Lotterie als Tipp übernehmen

• Die Zahlen 7 und 13 vermeiden, da diese überdurchschnittlich häufig angekreuzt werden

• Beim europäischen Lotto (Eurojackpot) erhöht das Ankreuzen der 50 als Spielzahl sowie der 9 und 10 als Eurozahlen die Chancen auf attraktive Quoten. Die 50 kreuzen die Mitspieler, die ihre bei 6 aus 49 gespielten Lottozahlen im Eurojackpot übernehmen, zwangsläufig nicht an. Die Eurozahlen 9 und 10 wurden nachträglich eingeführt und deshalb von den Teilnehmern, die seit Lotteriebeginn feste Zahlen spielen, nicht verwendet.

Gegen die Übernahme der Horoskop-Zahlen aus der Zeitschrift spricht nicht, dass die Astrologen zumeist je nach Sternzeichen unterschiedliche Lottozahlen empfehlen, obgleich nur eine einzige Ziehung für alle Spielteilnehmer stattfindet. Der Grund, warum die Übernahme der Horoskop-Tipps nicht ratsam ist, besteht vielmehr schlicht darin, dass zahlreiche weitere Lottospieler die entsprechenden Zahlen abschreiben und somit für niedrige Quoten sorgen.

Auch Sonderauslosungen und hohe Jackpots bieten zusätzliche Gewinnchancen

Sonderauslosungen finden in unregelmäßigen Abständen statt und gelten mal für ein einzelnes Bundesland und manchmal bundesweit. Die zusätzlichen Gewinnbeträge stammen aus nicht abgeholten Lottogewinnen und werden ohne zusätzlichen Spieleinsatz verlost. Da es neben dem eigentlichen Spiel eine zusätzliche Gewinnmöglichkeit gibt, erhöht sich automatisch die Gewinnwahrscheinlichkeit. Ein hoher Jackpot führt ebenfalls zu attraktiven Quoten. Das bezieht sich zumeist nicht nur auf die Jackpot-Gewinnklasse, sondern auch auf die niedrigeren Klassen. Zwar nicht zwangsläufig, aber in den meisten Fällen führt ein deutlich erhöhter Spieleinsatz zu überdurchschnittlichen Lottoquoten in allen Gewinnklassen.
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