23.09.2014, 09:48 Uhr

Projekt zur Mitarbeiterqualifikation der Zukunft

Peter Unterkofler (Vizepräsident IV-Salzburg), Irene Schulte (GF IV-Salzburg), LH Wilfried Haslauer, Ursula Bornemann (GF Bornemann & Partner), Gerald Heerdegen (Geschäftsf. Gesellschafter Fahnen-Gärtner (Foto: Neumayr/IV)
SALZBURG. Mitarbeiterqualifikationen der Zukunft erheben und auf dieser Basis Weiterbildungsangebote entwickeln - unter diesem Motto nahmen 80 Salzburger Industrieunternehmen am Projekt "New Skills Update" teil, welches im Sommer 2013 gestartet und nun abgeschlossen wurde.

Bildungsempfehlungen

In jedem einzelnen der teilnehmenden Unternehmen wurden die Mitarbeiterqualifikationen der Zukunft, also die "New Skills", detailliert erhoben. Im nächsten Schritt erstellte Bornemann & Partner Consulting (BPC) auf Basis der Auswertungen für jedes Unternehmen einen 60-seitigen Bericht mit Auswertungen und konkreten Bildungsempfehlungen. Danach wurden mit Salzburger Bildungsinstitutionen auf der Grundlage der Projekt-Ergebnisse zwölf neue Curricula erarbeitet.

Sicherung der Arbeitsplätze

„Das Ziel dieses Projektes ist, qualitativ hochwertige Arbeitsplätze zu sichern und Bildung ist das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit“, betonte auch LH Wilfried Haslauer.
Der Vizepräsident der Industriellenvereinigung Salzburg, Peter Unterkofler, betonte besonders den konkreten Nutzen von New Skills Update. „Die erhobenen Weiterbildungsschwerpunkte finden sich in zahlreichen Angeboten der Salzburger Bildungsinstitutionen wieder. Damit wurde nicht nur der Bildungsbedarf der Zukunft erhoben, sondern auch ein konkreter Nutzen für die Unternehmen geschaffen." Dieses österreichweit einzigartige Pilotprojekt sei zudem ein wichtiger Beitrag für das lebenslange Lernen in Salzburg. Hier gäbe es nach wie vor Aufholbedarf. „Weiterbildung bei Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen ist in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs ein Standortfaktor, der laufend verbessert werden muss. Gleichzeitig erhöht jede Qualifizierungsmaßnahme die Sicherheit der Arbeitsplätze für die Salzburger“, so Unterkofler.
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