Rainbacher Evangelienspiele
Ein leeres Grab und der Versuch das Unbegreifliche zu begreifen
- Zwei Jünger vor dem leeren Grab Jesus'. Wie kann das sein?
- Foto: Michelle Bichler
- hochgeladen von Michelle Bichler
RAINBACH IM INNKREIS. Wer zu den Rainbacher Evangelienspielen fährt, ist hohe Schauspielkunst gepaart mit unter die Haut gehenden Musikarrangements in einzigartigem Ambiente gewohnt. Auch 2019 wurden die Premierengäste am 13. Juni nicht enttäuscht. Friedrich Ch. Zauner nimmt die Zuschauer in "Das Grab ist leer – die fünfzig Tage" mit auf eine spannende Reise zwischen Begreifen (wollen) und nicht Verstehen, zwischen Verunsicherung und Hoffen, zwischen Resignation und Aufbruch. Jesus' Grab ist leer. Jesus selbst jedoch immer wieder spür-, ja sogar körperlich greifbar. Wie ist das möglich? Aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Personen – den Jüngern Jesu, den Römern, die ihn kreuzigten, jüdischen Gelehrten – nähert Zauner sich dieser Frage an. Und zeigt die individuell verschiedenen Versuche die Auferstehung zu erklären. Mit einem grandiosen Schauspielerensemble, allen voran Sunga Weineck, der als Creaecus und Petrus brilliert. Imposant auch der erste Auftritt des Chors unter der Leitung von Martin Rothauer.
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