16.09.2014, 08:14 Uhr

Trotz Regen: Mehr als 600 Teilnehmer am Brückenlauf

"Drei Tage wach" - ist alle Jahre wieder ein passendes Motto für das Wernsteiner Brückenfest.

WERNSTEIN/INN (abr). Los ging's am Freitagabend mit dem traditionellen "Kaas - Kabarett am Steg". Mike Supancic parodierte sein aktuelles Programm "Ich bin nicht allein". Er brachte vor nahezu ausverkauftem Zelt die Wechseldiät von Bernhard Ludwig, Onkel Hansi's Gesundenuntersuchung mit den Kupferdieben Charly und Kurtl, das Lehrer-Burnout oder aber den Hochwassersong "Letzten Sommer wars net haß" auf die Bühne am Inn. Außerdem nahm er als Hans Moser den Quellekatalog auf die Schippe, die Neue Deutsche Welle adaptierte Supancic zur Psychokrankheiten-Therapie um, und mit dem Song "Stamperl am Kinn" gab der Starkabarettist Hoffnung auf den Sinn des Lebens. Im Stronach Rap und im rechtsradikalen Song wurde auch die Politik veralbert, bevor im Irrenhaus die Alarmstufe rot ausgerufen werden musste. Und die Zugabe? Ja, da wurde die ÖBB verspottet, bevor zu guter letzt der Lagerhaus Reggae das Programm abrundete. Wie gewohnt kommentierte auch diesmal wieder "Schneckerl" Dativ-Prohaska die Show: Dem Kabarett muss man nehmen wie er kommt. Um nach dem Programm die Bauchmuskeln wieder etwas zu entspannen, ließ man mit dem Duo „Listen... 2 of us....“ den ersten Tag ausklingen.

Zweibrückenlauf

Sportlich ging es am Samstag Nachmittag hoch her. Zum Zweibrückenlauf meldeten sich 615 Laufbegeisterte jeden Alters, die dem Regenwetter trotzten. Der Klassiker ein grenzüberschreitender 13,44 Kilometer langer Parcour entlang des Inns zwischen dem Innviertel und Bayern. Dieser war ebenso voll gebucht wie der Businesslauf. Auf diesen 5,6 Kilometern, entlang der Promenade gesäumt von begeisternden Zuschauern durch das voll besetzte Festzelt, gab es ein Kräftemessen zwischen österreichischen und bayerischen Unternehmen. Der sportliche Erfolg wurde dann bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Für Stimmung sorgten dabei die „Original Kösslbachtaler

Ausklang

Der Sonntag stand dann im Zeichen der Gemütlichkeit und Unterhaltung. Und das begeistert! Der Frühschoppen mit der Blaskapelle Dommelstadel sorgte für ein volles Zelt. . Den Höhepunkt bildete das traditionelle Sautrogrennen, bei dem auch prominente Teilnehmer, wie zum Beispiel Neuburgs Bürgermeister Wolfgang Lindmeier und sein Sohn Maximilian um die Preisbreze kämpften. Das Rennen entschieden jedoch die Titelverteidiger Michael Smeykal und Martin Brunner für sich.
Der Reinerlös dient zum Ankauf des neuen Löschfahrzeuges im Jahr
2015.
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