20 Jahre erfolgreiche Dialyse in Schwaz

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SCHWAZ (dw). In Schwaz wurde 1997 von der in Deutschland ansässigen gemeinnützigen Organisation „DTZ Dialysetraningszentren“ in unmittelbarer Näher des Bezirksspitals eine Dialysestation mit 12 Behandlungsplätzen errichtet. Es waren erfolgreiche 20 Jahre Arbeit, wo nun kürzlich gemeinsam mit Bgm Hans Lintner, Sozialreferentin GR Victoria Weber, Ärzten und Patienten Resüme gezogen wurde. Die ärztliche Leitung übernahm Univ. Prof. Dr. Hermann Kathrein, gemeinsam mit den Oberärzten Dr. B. Rainer und Dr. S. Nemec aus dem BKH Schwaz, wo eine erfolgreiche und enge Kooperation besteht. Seit einem Jahr arbeitet Dr. C. Koppelstätter, Nephrologe aus Innsbruck, mit. Die Station wurde 2015 aufgrund steigender Patientenzahlen erweitert. Kurz darauf übernahm das Familienunternehmen B. Braun Melsungen aus Deutschland die Dialysestation. Damit verbunden waren eine Modernisierung der Dialysegeräte und der technischen Einrichtung, sowie die Einführung einer elektronischen Dokumentation. Univ. Prof. Dr. Hermann Kathrein: "Die Station stellt gerade für Dialysepatienten eine große Erleichterung dar. Gerade für Betroffene aus dem hinteren Zillertal oder Achental müssen so nicht mehr nach Innsbruck zur Therapie fahren". Waren es im Sommer 1997 noch drei Patienten aus dem Bezirk so werden heute 45 Patienten behandelt. Gestartet wurde Anfangs mit einem Arzt und drei diplomierte Krankenschwestern unter der Leitung von Frau Elisabeth Thaler, so betreuen heute vier Ärzte, neun diplomierte KrankenpflegerInnen, ein Haustechniker, vier Hauswirtschaftsangestellte die notwendige Einrichtung. Inzwischen wurden 60 Nierenkranke Patienten aus dem Bezirk an der Innsbrucker Klinik transplantiert, acht stehen auf der Warteliste für eine Transplantation, weitere werden folgen. Gefährlich wird es, wenn die Nieren auf Dauer nicht mehr funktionieren, dann ist ein Überleben ohne Behandlung nicht möglich. Verschiedene Methoden zur Blutreinigung (= Dialyse) oder eine Nierentransplantation helfen entscheidend. "Die Dialyse ist ein sehr aufwändiges Therapieverfahren, weil die Kranken dreimal pro Woche jeweils 4-5 Stunden behandelt werden müssen. Wenn man die Transportwege einrechnet, entsteht ein erheblicher Zeitaufwand für die Patientinnen. Die Therapie sollte daher möglichst nahe am Wohnort der Kranken gewährleistet werden" betont Univ. Prof. Dr. Hermann Kathrein. Neben vielen Patienten waren unter anderem Univ. Prof. Dr. R. Margreiter, Univ. Prof. Dr. Gert Mayer
Univ. Prof. Dr. Paul König (Univ. Klinik für Innere Medizin Innsbruck),  PD.Dr. Markus Haisjackl, ärztlicher Direktor BKH Schwaz, Gf Mag. Margit Holzhammer, Walter Schlosser, Leiter TGKK Schwaz,  Apotheker Reinhard Schwitzer, RA Dr. Herwig Frei und Evi Geisler vom Verein Nephro Tirol.

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