Der Jugend die Chance geben

WK-Bezirksobmann Franz Hörl übergibt Zepter an Hoteliers Martina Entner
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  • hochgeladen von Dietmar Walpoth

SCHWAZ. Die Wirtschaftskammer Schwaz sieht Tirol mit dem Konzept, wirtschaftlich und ökologisch vertretbare und regional angepasste Olympische und Paraolympische Winterspiele 2026 in Innsbruck/Tirol auszurichten als Wegbereiter für neue Spiele – weg vom Gigantismus, zurück zum Wesentlichen, zum Sport. Erstmals in der Geschichte Olympischer Spiele müssten keine neuen Sportstätten gebaut werden. „Diese neu angedachten Spiele sind eine Chance für unsere gesamte Region. Und sie können ein Motor für die positive Entwicklung unseres Landes sein“, ist Martina Enter, Obfrau der Wirtschaftskammer Schwaz überzeugt. Durch die regionale Verteilung auf bereits vorhandene Wettkampfstätten von Hochfilzen über Innsbruck, bis ins Kühtai und nach St. Anton wird Olympia endlich nicht zum Infrastrukturprojekt. Dadurch ist eine ausgeglichene Kostenkalkulation in Bezug auf Einnahmen und Ausgaben möglich und auch das Preisniveau (keine Teuerung) kontrollierbar. Auch geplante Wohnbauprojekte könnten durch Olympia in Tirol schneller umgesetzt werden, die der Bevölkerung wieder nachhaltig zur Verfügung stehen, ebenso wie Mobilitätsprojekte. Der Brennerbasistunnel ist bis dahin fertig gestellt. Bozen und Südtirol könnten in die Spiele miteinbezogen werden. Nicht zu übersehen sind auch die positiven Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Tirol insgesamt mit Impulsen für Arbeitsplätze und für den Qualitätstourismus, auch auf den Bezirk Schwaz. „Am liebsten würde ich aber die Begeisterung unserer Jugend bei den Spielen selbst erleben“, so Entner, der es die positive Stimmung von Olympischen Spielen während der Wettkämpfe angetan hat. „Ich möchte auch unsere Jugend die Chance geben, so eine Veranstaltung „life“ im eigenen Land zu erleben. Das können wir uns doch nicht entgehen lassen“, weshalb die WK-Obfrau am 15. Oktober mit einem „Ja“ abstimmen wird. Innsbruck und Tirol hätten nach Meinung von Martina Entner das Potential, Vorreiter für moderne, nachhaltige und moderate Olympische und Paraolympische Winterspiele zu sein.

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