Schwaz
Eine lebendige Geschichte

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Durch diese „inszenierte Stadtführung“ sollen historische Orte der Silberstadt zum Leben erweckt werden.

SCHWAZ. Das Pilotprojekt soll besonders Einheimische ansprechen. Schauspiel und Historie an historischen Orten vereint. Die Geschichte wird lebendig mit Texten von Felix Mitterer. Hochkarätig ist die Besetzung dieser „Inszenierten Stadtführung“ in der Silberstadt Schwaz im Mai. Die Worte, die Regisseur und Schauspieler Markus Plattner zum Besten gibt, basieren auf Texte von Felix Mitterer. Stadtführer Gottfried Winkler führt seit Jahren Einheimische und Gäste durch Schwaz, denn er kennt nicht nur die Vergangenheit von Schwaz, sondern auch viele spannende Anekdoten, welche die Geschichte besonders interessant machen. Markus Plattner und Gottfried Winkler haben diese Stadtführung gemeinsam konzipiert und dafür drei historische Orte in unserer Silberstadt ausgewählt.

Historische Orte als Bühne
In der ersten Szene, vor dem Franziskanerkloster, erzählt Gottfried Winkler von der „Zeit der Not“ um 1620, dem Beginn des 30-jährigen Krieges und der Fleckfieberepidemie in den Jahren 1611 und 1612, die für den Tod von beinahe 2.400 Einwohner von Schwaz verantwortlich war. Plattner überzeugt mit seiner gewohnten schauspielerischen Darbietung wobei er die harte und entbehrungsreiche Arbeit der Bergarbeiter in dieser Zeit schauspielerisch in Szene setzt.
Die weiteren Stationen der Stadtführung führen die TeilnehmerInnen in den Stadtpark, den angrenzenden Park der die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt umgibt und schließlich in die Kirche selbst. Die Themen in den Szenen 2 und 3, die Abends im Stadtpark bzw. in der Pfarrkirche gespielt werden, zeugen von einer bewegten Geschichte – Ablasshandel, Reformation und die Verfolgung der Wiedertäufer (Hutterer) ab dem Jahre 1527.

Geschichte & Kultur
Durch diese Art der Stadtführungen wird die Geschichte der Silberstadt Schwaz noch lebendiger und speziell für die Bürger von Schwaz wird ein kulturelles Angebot geschaffen, das es so noch nicht gegeben hat. „Wir sind froh, dass sich unsere Kulturschaffenden in der Silberstadt nicht unterkriegen lassen und weiter an neuen Projekten arbeiten.“ Gerade diese Art der Stadtführung sei ein solches Konzept, das eigentlich im Herbst 2020 gestartet hätte werden sollen. „Doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung“, erläuterte Kulturreferentin Iris Mailer-Schrey im Rahmen einer Pressekonferenz und fügte hinzu, dass diese inszenierten Stadtführungen nicht nur als Projekt vorgestellt werden, sondern auch für Einheimische und Gäste als Angebot zur Verfügung stehen“.
Die beiden geplanten kostenlose Aufführungstermine sind der 14. und 21. Mai um 19.00 h mit Treffpunkt vor dem Franziskaner Kloster. Die konkreten Details (Abstände und Sicherheitsmaßnahmen) sind dann zeitnah auf der Website der Silberstadt Schwaz unter www.schwaz.at zu finden.

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