Am eigenen Leib
Spaß auf Amerikanisch

<f>Redakteurin</f> Dagmar Knoflach-Haberditz (3. v. r.) durfte bei einem Training der Hammers Ladies mit Ladies-Coach Julian Hochmuth (m.) dabei sein: Es war anstrengend, hat aber riesigen Spaß gemacht.
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  • <f>Redakteurin</f> Dagmar Knoflach-Haberditz (3. v. r.) durfte bei einem Training der Hammers Ladies mit Ladies-Coach Julian Hochmuth (m.) dabei sein: Es war anstrengend, hat aber riesigen Spaß gemacht.
  • Foto: Pixelstory
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American Football wird in Schwaz auch von Damen gespielt: Das haben wir uns angesehen.

SCHWAZ (dkh). "Down, Set, Hut", heißt es, wenn der Ball ins Spiel gebracht wird. American Football ist eine Sportart, die auch bei uns immer mehr Fans hat. Im Bezirk gibt es seit Jahren einen Verein, der sich dieser Sportart verschrieben hat und seit sieben Jahren gibt es dort sogar ein eigenes Damenteam. Wer jetzt glaubt, dass dieser Sport nichts für "Mädchen" ist, der hat sich gewaltig getäuscht. "Wir sind ein Damenteam, das gegen andere Frauen spielt, also ich sehe darin gar kein Problem", erklärt Margaritha Ritscher, die als Outside-Linebackerin seit sieben Jahren dafür zuständig ist, die gegnerische Ballträgerin aufzuhalten.

Fitness und Taktik

Jeden Dienstag und Donnerstag treffen sich die Sportlerinnen um 18:30 Uhr auf dem Kunstrasen der Silberstadt Arena. Jedes Training beginnt mit allgemeinem Aufwärmen, im Anschluss werden die einzelnen Positionen durchgenommen. "Es ist ein Sport, den man mit jedem Alter, jeder Figur und jeder Statur ausüben kann. Es gibt bei uns einen Platz und eine Position für jede", wirbt Left-Guard Anna Fings um neue Mitglieder. Sie ist seit zwei Jahren dabei und wurde sofort in das Team integriert.
Aber nicht nur die Fitness wird trainiert, sondern auch die Taktik. Manche beschreiben American Football als die rauere Variante von Schach. Hauptverantwortlicher für taktische Überlegungen ist der Damen-Head-Coach Julian Hochmuth. Er ist selbst Spieler der Kampfmannschaft, ist seit heuer im Vorstand und hat vor Kurzem das Damenteam übernommen. "Es ist cool, dass man ein starkes Teamgefühl hat. Der Spaß steht dabei an hoher Stelle. Ich rate es einfach jedem, einmal vorbeizukommen, es sich selbst anzuschauen und einfach einmal auszuprobieren", lädt Hochmuth Interessierte zum Training ein.

Spaßfaktor

Nach eineinhalb Stunden ist das Training beendet. Ich wurde in die komplette Ausrüstung gesteckt: Shoulderpad, Helm, Jersey. Was anfangs recht unhandlich anmutete, wurde zunehmend praktischer. Besonders bei direktem Körperkontakt, den sogenannten Tackles, ist man froh um den zusätzlichen Schutz. Doch bei all dem Schweiß während des Trainings ist wohl der größte Muskelkater im Bauch, und zwar vom Lachen, denn der Spaß kommt in dieser coolen Truppen definitiv nicht zu kurz.

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