26.10.2016, 18:49 Uhr

LA Wex: Bargeld muss erhalten bleiben!

Der Druck, die Verwendung von Bargeld zurückzudrängen oder es gänzlich abzuschaffen, steigt. LAbg. Martin Wex setzt sich intensiv für dessen Erhalt ein

SCHWAZ (dw). LAbg. Martin Wex setzt sich intensiv für dessen Erhalt ein und erklärt, warum gerade im aktuellen Umfeld Bargeld für ihn geprägte Freiheit ist. Bargeld wird heute als antiquiert, unbequem, unhygienisch und unsicher abgetan. Auch wird versucht, es als Ursache für Korruption, Steuerbetrug und Verbrechen ins kriminelle Eck zu drängen, fast so als wären das Digitale Geld und das Internet gänzlich immun gegen derartige Machenschaften. Die Gründe liegen für Wex wohl eher in den Interessen der Konzerne, Banken und Politiker. Der gänzliche Verzicht auf Bargeld hätte eine lückenlose Überwachung und Kontrolle aller Bürger zur Folge. Wenn jedoch jeder ihrer Einkäufe, vom Feierabendbier bis zur Zigarette, lückenlos erfasst wird, können Sie davon ausgehen, dass früher oder später auch ihre Versicherung und ihr Arbeitgeber davon erfahren. In unsicheren Zeiten und bei niederen Zinsen ist das Horten von Bargeld eine legitime Alternative zum Bankkonto. Ohne diese Möglichkeit sind Barabhebungen (Banken Runs) nicht mehr möglich, dafür ist man der Besteuerung von Konten oder der Einführung von Negativzinsen schutzlos ausgeliefert. Der Zugang zum eigenen Geld liegt in der Hand Dritter. Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, hat einmal gesagt „Wer die Freiheit aufgibt um mehr Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende alles verlieren.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, so Wex.
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