25.01.2018, 12:03 Uhr

LR Tilg will Tarifunterschiede in Heimen beenden

Was die Landesregierung im November 2012 auf dem Papier als zukunftsorientierten Strukturplan Pflege für den Zeitraum bis 2022 beschloss, hat die Tiroler Pflegelandschaft in der Praxis nachhaltig verändert. Der zuständige LR Bernhard Tilg kann von kräftigen Zuwächsen in allen Bereichen der Pflege zu berichten. „Die pflegebedürftigen Tirolern können sich auf das Land Tirol und die Tiroler Gemeinden verlassen, der Ausbau der Pflege schreitet verantwortungsvoll und zukunftsorientiert voran“, sagte LR Tilg. Der Landesrat präsentierte bei seinem Besuch im Altenwohnheim Marienheim Schwaz in Beisein von Bgm Hans Lintner und LA Kathrin Kaltenhauser positive Zahlen „Die vergangenen Jahre haben wir dazu genützt, die Angebote der mobilen und stationären Pflege in Tirol unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bevölkerung entscheidend zu stärken. Dem Strukturplan 2022 als Entscheidungsgrundlage fühle ich mich als Pflegelandesrat verpflichtet, um den Tirolern auch in Zukunft ein würdevolles, möglichst selbstständiges Leben im Alter anbieten zu können“, erläutert Bernhard Tilg. Für Tilg sind auch betreutes Wohnen, der Aufbau eines mobilen Palliativteams oder die Bachelor-Ausbildung ab Herbst beim BKH Schwaz wichtige Themen für den Bezirk. Das Altenwohnheim Marienheim in Schwaz und das Seniorenheim in Vomp zählen zu den 22 Heimen in Tirol, die an einem Pilotprojekt des Landes teilnehmen. Dabei soll den Tarifunterschieden in den Heimen ein Ende gemacht werden.
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