23.10.2016, 18:45 Uhr

Berufliche Orientierung ist das A und O

Wo gehobelt wird, fallen auch Späne – Schüler können sich durch verschiedene Berufe testen. (Foto: WK Schwaz)
SCHWAZ. Im Bezirk Schwaz wird großes Augenmerk auf die Zukunft der Jugend gelegt. Um Jugendliche bei der Entscheidungsfindung zu helfen, werden wichtige Maßnahmen gesetzt. „Mit 14 Jahren tritt die Wahl der künftigen Ausbildung in eine weitere entscheidende Phase. Ob Lehre oder eine weiterführende Schule, ist für keinen 14-jährigen eine einfache Entscheidung“, weiß Stefan Bletzacher, Leiter der Wirtschaftskammer Schwaz, aus vielen Gesprächen mit Eltern und Jugendlichen.
„Begeistern, ausprobieren, neugierig sein – Burschen und Mädchen sollten so viele Bereiche wie möglich austesten können und in verschiedene Betriebe reinschnuppern“, rät Stefan Bletzacher den Eltern. Nur so können sich Jugendliche über ihre eigenen Talente und Interessen im Klaren werden. Den richtigen Weg einzuschlagen ist eine schwierige und zukunftsweisende Entscheidung. Die wenigsten Jugendlichen wissen, welchen Ausbildungszweig sie nehmen sollen. Und die Eltern wissen es oft noch weniger. Deshalb ist für WK Schwaz Obmann Franz Hörl eine praxisnahe Berufsorientierung wichtiger denn je. „Eine frühzeitige berufliche Orientierung ist heute das A und O. Jugendliche, die sich danach für eine Lehre entscheiden, haben bereits gewonnen. Denn die Lehre als wohl praxisnächste Ausbildung bietet vielfältige Chancen und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Fleißige und gute Lehrlinge sind in unseren Unternehmen immer gefragt. Die Lehre ist eine Chance für die Zukunft“, ist Hörl überzeugt. Um auf die Frage „14 Jahre, was nun?“ besser vorbereitet zu werden bietet die Wirtschaftskammer Schwaz übers Jahr verteilt viele verschiedene Veranstaltungen zum Thema Berufsorientierung, um Schüler und Eltern durch den Ausbildungs-Dschungel zu lotsen und die Entscheidung zu erleichtern.
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