Ab Sommer 2027
Mit dem Bus von Simmering nach Schwechat im 10-Minuten-Takt
- Mit den "LEOpoldi"-Bussen kann man ab Sommer 2027 alle zehn Minuten von der U3-Endstation nach Schwechat fahren.
- Foto: NÖVOG/Bollwein
- hochgeladen von Sandra Schütz
Simmering könnte ab dem Sommer 2027 von einem neuen Öffi-Konzept für die niederösterreichische Region Römerland Carnuntum profitieren. Die sogenannten "LEOpoldi"-Busse sollen im 10-Minuten-Takt von der U3-Endstation Simmering nach Schwechat fahren.
WIEN/SIMMERING. Im Herbst 2025 wurde der öffentliche Verkehr des Landes Niederösterreich unter der Marke "leopoldi" zusammengefasst. Seit über einem Jahr organisiert die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) den Regionalbus- und Bedarfsverkehr. Ab dem Jahr 2027 könnte nun auch Simmering davon profitieren.
So werden die Öffis in der Region Römerland Carnuntum ab dem Sommer 2027 von der NÖVOG neu konzipiert, wie Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) in einer Aussendung bekannt gab. Dazu zählen die "LEOpoldi-Linienbusse" und die "leoPOLDI-Anrufsammeltaxis", wobei insbesondere die Busse für die Simmeringerinnen und Simmeringer interessant werden.
Drei Busse Richtung Schwechat
Diese sollen ab kommendem Jahr in einem 10-Minuten-Takt zwischen der U3-Endstation Simmering und Schwechat verkehren. Das gelingt durch eine dritte zusätzliche Buslinie, welche die bereits bestehenden Linien 217 und 218 ergänzt. In anderen Bereichen des Projektgebiets fahren die "LEOpoldi" stattdessen im 30-Minuten- bzw. Stunden-Takt.
Welche Haltestellen in Richtung Schwechat angefahren werden, ist bisher nicht bekannt. Die Linien 217 und 218 fahren die Haltestellen Zentralfriedhof Tor 2. und Wien Hauptwerkstätte an, demnach dürften diese Stationen auch für die neue Linie infrage kommen. Auch die Anrufsammeltaxis wären an sich verfügbar, allerdings dürften sie aufgrund der 10-Minuten-Takts nur eine geringe Rolle für Simmering spielen.
Details offen
Laut der NÖVOG wurden bereits Ende April die niederösterreichischen Gemeindevertreterinnen und -vertreter informiert, dennoch ist vieles noch offen. So sei der Ausschreibungsprozess für das neue Öffi-Konzept noch nicht abgeschlossen, zudem befände man sich noch in "Abstimmungsprozessen", so ein Sprecher der NÖVOG.
- Viele Details zu den Bussen sind noch offen.
- Foto: NÖVOG/Bollwein
- hochgeladen von Claudia Bräuer
Jedenfalls würde man sich über den Verkehrsbund Ost-Region (VOR) auch mit den Wiener Linien abstimmen. Aus dem letzten gemeinsamen Projekt – die angedachte Straßenbahnlinie 72 von Simmering nach Schwechat – wurde bekanntlich nichts. Landbauer erklärte bei der Absage des Projekts, dass man stattdessen auf die Buslinien 217 und 218 setzen werde. Danach wolle man evaluieren, wie es um das Bim-Projekt steht. Welchen Einfluss die neuen "LEOpoldi" auf diese Evaluierung haben, blieb auf Anfrage unbeantwortet.
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