Simmering: Sicherer Schulweg für unsere Kinder

Barbara Loibner-Gruendler mit ihrem Sohn Felix (7) und seiner kleine Schwester Marie vor der Rosa-Jochmann-Schule in der Fuchsröhrenstraße 25.
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  • Barbara Loibner-Gruendler mit ihrem Sohn Felix (7) und seiner kleine Schwester Marie vor der Rosa-Jochmann-Schule in der Fuchsröhrenstraße 25.
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"Für uns Eltern ist es jeden Tag ein Nervenkitzel, wenn wir die Kinder von der Schule abholen", so Barbara Loibner-Gruendler, deren Sohn Felix die erste Klasse in der Rosa-Jochmann-Schule besucht.

Vor der Schule in der Fuchsröhrengasse gibt es keinen Gehsteig. Also sollen Eltern, die ihre Kinder abholen, auf dem gegenüberliegenden Gehsteig warten. Da aber viele ihre Kinder mit dem Auto abholen, ist die Situation sehr unsicher. "Wenn ich Felix kurz aus den Augen verliere, weil es so wurlt vor der Schule, bin ich immer besorgt. Bei Regen ist es noch schlimmer, mit den vielen Regenschirmen", so die Mutter.

Gehsteig muss her

"Ich kenne keine Schule in Wien, die keinen Gehsteig hat, nur in der Rosa-Jochmann-Schule ist das möglich", so Patrick Zöchling von den Simmeringer Grünen.

Vom Eingang der Schule führt eine Brücke zu einem kleinen Stück Asphalt, das von einem Gitter begrenzt wird. Daneben gibt es auf beiden Seiten nur Wiese und einen Randstein. Über diesen balanzieren die Kinder, wenn sie nicht auf die andere Seite der Fuchsröhrenstraße wechseln wollen.

Auch nicht ungefährlich, sollte ein Kind stolpern und auf die Fahrbahn fallen, sorgt sich Zöchling. Wer aus Sicherheitsgründen die Straße überqueren muss, hat ein weiteres Hindernis: Es gibt keinen Zebrastreifen.

Der Bezirkspolitiker kann sich vorstellen, dass man Stufen vom Grünstreifen zur darunterliegenden Fahrbahn baut. "Das würde die Situation entschärfen. Von dort kommt man auch direkt zur U-Bahnstation oder in den Hyblerpark", so Zöchling.

Runder Tisch mit allen

Die Eltern und Großeltern der Schüler haben mehrere Ideen für eine Lösung. So plädiert ein Opa für eine Schulwegpolizei. Anderen würde schon ein Schutzweg genügen. Auch das Parkpickerl halten einige für eine Option, damit keine "Bezirksfremden" in unmittelbarer Nähe der Schule parken.

"Mir wäre am liebsten, dass die Durchfahrt für den Verkehr während der Abholzeit überhaupt gesperrt wird", so Loibner-Gruendler.

Auch Bezirksvorsteher Paul Stadler (FPÖ) kennt die Situation: "Das große Problem ist, dass viele Eltern ihre Kinder von der Schule mit dem Auto abholen. Bei so vielen Autos und Kinder kann es dann schon mal unübersichtlich werden und es zu gefährlichen Situationen kommen."

Um eine Lösung zu finden, damit die Kinder sicher die Straße überqueren können, wurde ein Runder Tisch für den 20. April angesetzt. Zudem sind Elternvertreter, Schul-Direktorin Susanne Geissler, Bezirkspolitiker aller Fraktionen sowie Vertreter der Polizei eingeladen. Die bz wird davon berichten.

Autor:

Sabine Ivankovits aus Innere Stadt

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