Die Region ins Schaufenster stellen

Neuer Glanz für Auslagen: Eva Zaiser, Michaela Silbernagl, Ines Kühn und Christine Sitter (von links)
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  • Neuer Glanz für Auslagen: Eva Zaiser, Michaela Silbernagl, Ines Kühn und Christine Sitter (von links)
  • hochgeladen von Christian Egger

In einigen Orten in der Region stören vereinzelt leere Schaufenster das Ortsbild. Vor allem in Tourismus-Gemeinden ist dieser Zustand alles andere als optimal. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Nockregion startet aus diesem Grund das Projekt „Regions-Schaufenster“, bei dem diese Schaufenster dekorativ gestaltet werden sollen. „Zu einem attraktiven Ort oder Flaniermeile gehören optisch ansprechende und einladend gestaltete Schaufenster“, sagt Regionalmanagerin Christine Sitter.
Unbewohnte Gebäude oder leere Schaufenster seien für potenzielle Interessenten oder Mieter und für Gäste abschreckend. Beim Projekt der Nockregion nehmen Radenthein, Millstatt, Seeboden, Gmünd und wahrscheinlich Spittal teil. Die Gemeinden können sich und ihre Angebote in den Schaufenstern der anderen Gemeinden präsentieren. Dadurch werden auch zwei Arbeitsplätze geschaffen.
Michaela Silbernagl und Eva Zaiser sind gerade dabei, die alten Schaufenster zu reinigen. Aufs anschließende Dekorieren freuen sie sich am meisten. „Viele Leute, die vorbeikommen, glauben, dass hier ein neues Geschäft entsteht. Einige wollen sogar schon etwas kaufen. Die Reaktionen sind jedenfalls positiv“, sagen die beiden.

Mehrere Vorteile

Um einen Wiedererkennungswert zu schaffen, werden alle Schaufenster vom Design her gleich aussehen. „Das Projekt stiftet Regionsidentität, es schafft Arbeitsplätze, bringt Informationen für Urlauber und Einheimische und steigert die Attraktivität der Ortszentren“, zählt Sitter die positiven Aspekte auf.
Ziel des Projektes ist aber neben der Verschönerung des Ortsbildes auch, dass die bis dato leerstehenden Schaufenster für potentielle Mieter oder Käufer interessanter werden. Zudem soll es als erster kleiner Schritt gegen die Abwanderung verstanden werden. Das Projekt der Nockregion läuft vorerst ein Jahr lang. „Es ist aber angedacht, dass es nahtlos in weiteres übergeht“, so Sitter.

Zur Sache:

Die LAG Nockregion ist ein Zusammenschluss aus 16 Gemeinden: Bad Kleinkirchheim, Baldramsdorf, Feld am See, Ferndorf, Gmünd, Krems, Lendorf, Malta, Millstatt, Mühldorf, Radenthein, Rennweg, Reichenau, Seeboden, Spittal und Trebesing. Regionalmanagerin ist Christine Sitter.

Gesamtfläche der Nockregion: 1.219,63 Quadratkilometer. Einwohnerzahl: knapp übér 50.000.

Das Projekt „Regions-Schaufenster“ wird von Ines Kühn betreut. Die Mitarbeiter werden vom AMS gefördert. Der Rest kommt von den Gemeinden.

Die Nockregion ist für die Organisation, Abwicklung und Projektträgerschaft zuständig.

Neuer Glanz für Auslagen: Eva Zaiser, Michaela Silbernagl, Ines Kühn und Christine Sitter (von links)
Eva Zaiser, Michaela Silbernagl, Christine Sitter und Ines Kühn (von links)
Autor:

Christian Egger aus Spittal

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