"Das Glück is a Voglerl"
Literarischer Vollmondspaziergang in Gmünd
- Foto: Privat
- hochgeladen von Eva Presslauer
Der 13. Literarische Vollmondspaziergang der Bibliothek Gmünd war wieder einmal ein besonderes Erlebnis.
GMÜND. Auch wenn das Wetter anfangs alles andere als einladend war und der starke Regen um 19 Uhr jegliche Pläne eines Spaziergangs durch den Ortsteil Gries zunichte machte, zeigten sich die Teilnehmer äußerst wetterfest und entschlossen, das Event trotzdem zu genießen. Die Veranstaltung wurde kurzfristig in die Evangelische Kirche von Gmünd verlegt – und das war ein Glücksfall. Die Kirche bot eine einladend warme Atmosphäre, die perfekt zur Stimmung des Vollmondabends passte. Die Gäste wurden von einem abwechslungsreichen Programm verwöhnt, das sowohl humorvolle als auch nachdenkliche Momente bot.
Lesungen
Isolde Schaubach sorgte mit ihrer Geschichte „Ein Mann sucht sein Glück“ für herzhaftes Lachen, während Annemarie Reichmann mit Zitaten aus Eckhart von Hirschhausen’s Buch „Glück kommt selten allein“ das Publikum ebenfalls zum Schmunzeln brachte. In einem nachdenklicheren Ton präsentierte Heidemarie Penker ihr „Märchen vom großen und vom kleinen Glück“ und regte die Zuhörer zum Reflektieren an. Besonders beeindruckend war der Beitrag von Gabi Lagger, die spannende Einblicke in die Geschichte von Gries und der Porschesiedlung gab. Eva Maria Pließnig berührte mit der Lebensgeschichte von Thomas Edison und seiner „Guten Mutter“, während Edith Florian ihre glücklichen Erlebnisse mit ihren drei Enkeltöchtern schilderte. Den krönenden Abschluss bildete Antonia Egger mit ihrem selbstgeschriebenen Text „Wunder“, der zum Staunen und Träumen einlud. Ein Highlight des Abends war die Präsentation der „Glückskinder“ der Volksschule unter der Leitung von „Glückstrainerin“ Karin Schellander-Ulbing. Die Kinder und Karin zeigten, was es bedeutet, sich auf das Glück zu konzentrieren und verbreiteten Freude durch den „Köperzellenrock“ und den „Glückssprung“. Ein herzlicher Dank geht an Karin für ihre Anreise aus Velden und an die Kinder, die trotz der Ferien Zeit gefunden hatten, an diesem besonderen Abend teilzunehmen.
Musik
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Hansjörg Penker mit Gitarre und Gesang, der bekannte Lieder wie „Tage wie diese“ und „So soll es bleiben“ spielte. Suna Florian beeindruckte mit ihrem Gesang, unter anderem mit „Don't let me down“ und „Blue Moon“, während Kurt Löschl und Josef Faller das Publikum mit Gitarren- und Klavierstücken wie „Irgendwo auf der Welt“ und „Blues“ erfreuten.
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