"Ein Schluck Freude" aus St. Pölten

Lukas Renz, Martin Paul und Maximilian Grandl sind die  Köpfe hinter dem neuen und regionalen In-Getränk "Bärnstein".

ST. PÖLTEN (jg). Man nehme drei junge Burschen – Lukas Renz aus Wilhelmsburg, Vagötz'God-Chef Martin Paul und Löwenherz-Designer Maximilian Grandl aus Hafnerbach –, dazu eine große Portion Idealismus und einen Schuss Regionalität und fertig ist das bessere Red Bull.
Ganz so einfach ist es freilich nicht. Ein halbes Jahr lang arbeitete das Trio tagtäglich an dem neuen Getränk. Verschiedenste Mixturen wurden verkostet und ein ausgefeilter Businessplan wurde erstellt. Nun ist das "Bärnstein" am Markt. Auf dem Etikett in Retrodesign ist der Kopf eines Bären abgebildet. Darunter steht "Ein Schluck Freude" oder "Ein Schluck Kreativität". Umrahmt wird das Bild von Dirndl-Früchten, Verjus-Trauben, Holunderblüten und grünen Kaffeebohnen – allesamt von Grandl handgezeichnet.
"Grüner Kaffee hat Potenzial. In einem Erfrischungsgetränk ist die Zutat, die beim Trinken belebt und Energie spendet, einzigartig", sagt Renz. 7.000 Flaschen wurden bislang abgefüllt. Zehn Gastro-Betriebe in St. Pölten wurden bereits als Abnehmer für das Getränk gefunden, darunter etwa das Emmi. Damit liegen die drei 20-Jährigen weit über dem Best-Case-Szenario ihres Finanzplanes. Die nächsten Schritte: "Bekannter werden, größer werden."

Trendige Bodenständigkeit
Wie kommt man dazu, ein eigenes Getränk zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Angefangen habe alles mit einem eigenen Eistee im Vagötz'God. Auch in anderen Lokalen wollte das Trio ein Getränk bestellen können, das ihnen selber schmeckt. Da der Markt für Eistee gesättigt sei, wie Paul sagt, entschied man sich für eine völlig neue Kreation. Von Beginn an stand fest, dass es ein sehr regionales und bodenständiges, aber trotzdem trendiges Produkt werden sollte. So kam man schließlich auf die Dirndl und den Verjus (Saft von sauren Trauben) aus dem Kamptal. Als Alleinstellungsmerkmal kam der Grüne Kaffee dazu. Die heimischen Zutaten setzen dem Wachstum allerdings Grenzen. Aber die Welt soll das Bärnstein ohnehin nicht erobern. Österreich ist das Ziel. Als hochwertige Alternative zu Red Bull zum Beispiel. Regional und ohne chemische Zusätze.

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