Kapelle bei der Burg Hochosterwitz wurde renoviert

Christian Benger besuchte die sanierte Kapelle der Familie Knafl in Mairist
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  • hochgeladen von Bettina Knafl

MAIRIST. In Mairist, am Hof der Familie Knafl, wurde im Zuge der Marterlförderung die Jahrhunderte alte Kapelle saniert und neu gestaltet. Man schätzt, dass die kleine Kapelle 1896 erbaut worden ist. „Unsere Marterln zu erhalten, sie zu pflegen und in Szene zu setzen, ist lebendige Kultur“, sagt Landesrat Christian Benger bei seinem Besuch in Mairist.

Sanierung der Kapelle

Die Familie Knafl hat den Hof am Fuße der Burg Hochosterwitz 1900 schon mit der Kapelle erworben. Franz Knafl war es nun auch, der die Sanierung der Kapelle in Angriff genommen hat, um sie, wie den Hof, für nächste Generationen zu erhalten. Die Familie sieht in der Kapelle ein christliches Symbol, das den Menschen am Hof und in der Umgebung immer Hoffnung und Trost gespendet hat.

Kunstmaler half bei der Sanierung

Sämtliche Wandflächen an der Kapelle mussten abgeschliffen und Löcher und Risse ausgebessert werden. Die Malerei im Inneren war kaum noch zu erkennen, sodass auch diese Wände entsprechend bearbeitet werden mussten und die alten Motive erneuert wurden. Für diese Arbeiten hat die Familie Knafl Roland Mutter, den Kunstmaler, aus Klagenfurt, gewinnen können. Mutter ist bekannt für die Sanierung und Neugestaltung von Kapellen und Bildstöcken in Kärnten.
Wenn die Sanierung fertiggestellt ist, sollten 50 Jahre lang keine weiteren Instandhaltungsarbeiten notwendig sein. In Summe rechnet man mit Kosten von über 3.500 Euro. Aus der Marterlförderung fließen 900 Euro.

Die „Marterlförderung“

Heuer wurde auf Initiative Bengers erstmals die sogenannte „Marterlförderung“ ins Leben gerufen. 50.000 Euro liegen vorerst im Topf. „Mit dieser Förderung wollen wir volkskulturelles Gut und sichtbare Zeichen unseres Glaubens erhalten. Gemeint sind Wegkreuze, Marterln aber auch Mühlen“, so Benger. Diese dürfen aber nicht unter Denkmalschutz stehen. Die Förderung für eine Sanierung beträgt 25 %, maximal jedoch 3.500 Euro.

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