Passering: Bürgerinitiative ist jetzt eingetragener Verein

Der Steinbruch "Gurkerhube" am Windischberg (eingezeichneter Bereich) sorgt immer noch für Diskussionsstoff
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  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

KAPPEL (stp). Aus der Bürgerinitiative "Nein zum Neupersteinbruch" hat sich mittlerweile ein eigener Verein gebildet. Gerald Seiler aus Passering wurde kürzlich von den zehn Mitgliedern einstimmig zum Obmann gewählt.

Steinbruch an erster Stelle

"In erster Linie geht es uns darum, den Steinbruch zu verhindern. Wir haben die Absicht abseits der Politik für die Natur in der Gemeinde zu kämpfen. Als Verein können wir das jetzt umso mehr und verstärkt machen", meint Seiler. Als Verein sei man nun etwa in der Lage Unterstützungen anzunehmen und zu verwalten. "Als reine Bürgerinitiative hätte das Ganze eine schiefe Optik", meint der Obmann.

Das Projekt rund um den Neupersteinbruch am Windischberg in Unterpassering liegt aktuell immer noch zur Prüfung bei der Bezirkshauptmannschaft St. Veit. "Wir hatten Akteneinsicht und haben Fehler entdeckt. Wir vermissen weiterhin den uns zugesprochenen Rechtsbeistand der Naturschutzabteilung des Landes Kärnten", so Seiler.

Naturschutz und Lebensqualität

Neben der großen Steinbruch-Thematik wollen sich die Mitglieder auch für anderes im Bereich Naturschutz und Lebensqualität in der Gemeinde Kappel am Krappfeld einsetzen. "Wir haben mit dem Schutzgebiet Natura 2000 Mannsfeld-Boden ein Musterstück an Natur direkt vor unserer Haustüre. Das liegt uns natürlich ebenso am Herzen", so Seiler. Auch der Schwerverkehr rund um die L 83 bzw. die kleinen Ortschaften sei ein Anliegen des kürzlich neu gegründeten Vereines.

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