Energiemonitoring
Wo im Bezirk St. Veit Energie, wofür verbraucht wird

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Eine neue Datenbank bietet nunmehr ganz interessante Einblicke in den lokalen Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen auf Gemeindeebene. Etwas, das bisher maximal auf Ebene der Bundesländer verfügbar war, kann man nun online auf einer interaktiven Grafik selbst auswählen. Energiemosaik Austria basiert auf einer Datenbank der Universität für Bodenkultur mit weiteren Projektteilnehmern, die verwendeten Daten sollen möglichst aktuell Energiedaten darstellen, aber auch künftige Trends sichtbar machen.

So zeigt die Energiegrafik für den Bezirk recht interessante Details: Die Verbrauchsschwerpunkte konzentrieren sich auf 4 Gemeinden:

  • St. Veit 
  • Althofen 
  • Klein St. Paul  
  • Friesach. 

Dies einerseits aufgrund der Infrastruktur und Bevölkerungsanzahl, andererseits aber  durch industrielle Prozesse im Tourismus, Industrie und Gewerbe, das hier angesiedelt ist. So werden mehr als 40 % der Energie im Bezirk für industrielle Prozesse aufgewendet, rund 25 % für Wärme und weitere rund 25 % für Transport. Damit werden ~ 47 % der Energie in Industrie und Gewerbe verbraucht, ~ 10 % für Dienstleistungsunternehmen und nur 20 % für das Wohnen.

Ganz erfreulich, dass bereits ~ 39 % aus erneuerbaren Quellen stammen, die Treibhaus-neutral erzeugt worden sind. Etwas, das in Zukunft noch wesentlich gesteigert werden muss, wollen wir die Klimaerwärmung zumindest begrenzen. Denn Klimaschutz findet regional statt, da globale Fortschritte leider nur zögerlich feststellbar sind.

Autor:

Wolfgang Leitner aus St. Veit

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