Snowboard
Nervosität abgelegt! Schöffmann will die Medaille

Sabine Schöffmann will in den USA ihre Top-Form nützen und eine Medaille holen
  • Sabine Schöffmann will in den USA ihre Top-Form nützen und eine Medaille holen
  • Foto: KK/Privat
  • hochgeladen von Stefan Plieschnig

Mit drei Stockerlplätzen im Gepäck reist Sabine Schöffmann (26) zur Snowboard Weltmeisterschaft in die USA. Ein Sieg fehlt der Drasendorferin, die heuer ihre beste Saison fährt, aber noch.

PARK CITY (stp). Im Vorjahr blieb Sabine Schöffmann das Großereignis verwährt. Eine Verletzung im Sprunggelenk hinderte die 26-Jährige daran, bei den Olympischen Spielen in Korea dabei zu sein. Heuer soll alles anders werden. Mit drei Podestplätzen im Weltcup reist sie zur WM in die USA.

Tendenz lässt auf Großes hoffen

Zuletzt fehlten Schöffmann im Parallel-Riesenslalom in Moskau nur wenige Zentimeter für ihren ersten Saisonsieg - sie belegte hinter der Schweizerin Julie Zogg Rang 2. "Die Tendenz stimmt. Mit zwei dritten Plätzen und einem zweiten Platz reist man gerne nach Amerika", so Schöffmann, die sich eine Medaille als Ziel setzt. Die Konkurrenz scheint jedoch so groß wie nie zuvor. Denn in den bisherigen fünf Weltcup-Bewerben standen fünf verschiedene Läuferinnen ganz oben. "Ich hätte nichts dagegen, wenn in Park City eine sechste Siegerin dazu kommt", lacht die Drasendorferin.

"Mir war am Start immer schlecht"

Ihre schwere Verletzung aus dem Vorjahr spürt Schöffmann zwar manchmal noch, beim Rennen selbst beeinflusst sie der Fuß aber nicht. Auch die Nervosität am Start, mit der sie in den letzten Jahren oft zu kämpfen hatte, konnte sie heuer ablegen. "Das war sehr mühsam und nervig. Mir war schlecht vor dem Start, ich konnte nichts essen. Heuer habe ich aber ein gutes Gefühl. Rennen fahren zu können ist besser als verletzt auf der Couch zu sitzen. Jeder Bewerb ist eine neue Chance", betont Schöffmann.

Binnen 24 Stunden von Moskau in die USA

Mit Freund Alex Payer ist sie schon am Dienstag Richtung WM-Ort aufgebrochen. "Bisher konnten wir alle Orte mit dem Auto anfahren. Diese Woche sind wir binnen 24 Stunden von Moskau über Wien und Innsbruck in die USA gereist." Die frühe Anreise helfe auch bei der Zeitumstellung. Die WM-Rennen finden am 4./5. Feber statt, die Zeit davor wird noch genützt, um sich auf den amerikanischen Schnee einzustellen. "Wir haben zwar schon im November auf amerikanischem Schnee trainiert, ein paar Trainingsläufe zuvor schaden aber sicher nicht", ist sich die Drasendorferin sicher. Am Material wolle sie nichts ändern. "Das hat bisher auch ganz gut geklappt." 

Keine Chance auf Team-Medaille

Als Weltcupführende in der Slalomwertung und Zweite im Gesamtweltcup fährt Sabine Schöffmann ihre bisher beste Weltcup-Saison. Freund Alex Payer wird den Erwartungen bisher noch nicht gerecht. "Er hat noch nicht das gezeigt, was er kann. Ich traue ihm aber auf jeden Fall auch eine Medaille zu." Die Chance auf eine gemeinsame Medaille bleibt den beiden aber verwehrt, da bei der WM kein Teambewerb ausgetragen wird. Nach den WM-Bewerben geht es für die Alpin-Boarder weiter zu den Bewerben in Korea und Japan.

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