Rallye
St. Veiter Rennbahn feiert heuer ein Comeback

Lange ist's her, als auf der Rennbahn Rallye gefahren wurde. Heuer wird die Rennbahn ihrem Namen wieder gerecht
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Rallyesprint-Veranstalter beleben die St. Veiter Rennbahn. Am Gelände findet heuer eine fünfte Sonderprüfung statt. Das Fahrerlager wird auf das Drauland-Gelände verlegt.

ST. VEIT (stp). Die Rennbahn in St. Veit wir ihrem Namen nach vielen Jahren wieder gerecht. Beim Rallyesprint am 18. Mai fahren die Piloten einen Rundkurs auf der Rennbahn als fünfte und abschließende Sonderprüfung. Zuvor stehen wie schon im letzten Jahr die Sonderprüfungen über den Gunzenberg und von Schaumboden nach Gradenegg am Programm. Diese werden jeweils zwei Mal gefahren. 

Fünf Runden Action auf der Rennbahn

"Es war unser Wunsch, die Rennbahn als solche wieder zu beleben", sagt Organisator Michael Uschan. In den 1970er und 1980er Jahren war eben jener Rundkurs ein Rallyecrosslauf der Europameisterschaft. Auch im Rahmen der Castrol Rallye wurde auf der Rennbahn gefahren. Heuer müssen die Piloten insgesamt fünf Runden und eine Gesamtlänge von 4,2 Kilometer absolvieren. Gestartet wird beim Schranken am Parkplatz der Blumenhalle, das Ziel der Sonderprüfung ist bei der Ausfahrt Marktstraße. Die Fahrtzeit wird zwischen 3 und 4 Minuten betragen. Es fahren maximal zwei Autos zeitgleich am Rundkurs. Einen großen Zuseherbereich mit Festzelt wird es beim Webertisch-Reitplatz geben.

Rallye Legenden geben wieder Gas

Obwohl die Piloten im Rahmen des Rallyesprints erst um 16.45 Uhr in die fünfte Sonderprüfung starten, haben die Veranstalter schon ab 13 Uhr ein großes Programm auf die Beine gestellt, berichtet Uschan: "Es wird eine Parade der Rallye-Legenden geben, die am Rundkurs für ein Spektakel sorgen werden." So werden etwa bekannte Piloten wie Herbert Grünsteidl, Klaus Russling, Erich Haberl, Josef Tschopp, Walter Marcher und Alfred Kramer ihre Runden ziehen. "Wir wollen damit auch Zuseher ansprechen, die nicht zu den Sonderprüfungen fahren wollen. Die Rennbahn ist bis auf den Wiesenmarkt fast ungenützt", so Uschan.

Heinz Leitgeb will Titel verteidigen

Das Starterfeld des Rallyesprints, der auch Teil des Alpen Adria Cups und der Austrian Rallye Challenge ist, muss vor dem großen Finale auf der Rennbahn wie im letzten Jahr auf die beiden Sonderprüfungen über den Gunzenberg bzw. von Schaumboden nach Gradenegg. Gestartet wird heuer bereits um 9 Uhr. "Wir erwarten uns 80 bis 90 Teilnehmer, einige R-5-Boliden", so Uschan. Auch die heimischen Piloten werden wieder mit geballter Kraft an den Start gehen. Heinz Leitgeb, der im Vorjahr bei seiner vermeintlich letzten Rallye bester Kärntner wurde, wird versuchen diesen Titel zu verteidigen.

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Zur Sache: Der Murauer Rallye Sprint in St. Veit findet am 18. Mai zum zweiten Mal statt. Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr haben die Veranstalter, Familien Uschan und Wenghofer, sich entschlossen das Programm um den Rundkurs auf der Rennbahn als fünfte Sonderprüfung zu ergänzen.
Die Parade der Rallye-Legenden stimmt die Zuseher bereits ab 13 Uhr auf die fünfte Sonderprüfung am Rundkurs ein. 

Sonderprüfungen - Ablauf
SP 1/2: Rastenfeld - Straßburg (ab 9 Uhr)
SP 3/4: Schaumboden - Gradenegg (ab 14.10 Uhr)
SP 5: Rundkurs Rennbahngelände (ab 16.45 Uhr)

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