Flex Althofen
Emilia Pucher hat eine begehrte Lehrstelle bekommen

Die 15-Jährige Emilia Pucher hat bei Flex Althofen die Lehrstelle Mikrotechnik und Elektrobetriebstechnik mit Matura angetreten.
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  • Die 15-Jährige Emilia Pucher hat bei Flex Althofen die Lehrstelle Mikrotechnik und Elektrobetriebstechnik mit Matura angetreten.
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Von rund 100 Bewerbungen hat Flex Althofen heuer 14 Lehrlinge aufgenommen. Unter anderem Emilia Pucher, die nun bei Flex eine Doppellehre mit Matura absolviert.

ALTHOFEN. Seit 1. September verstärkt Emilia Pucher das Technologieunternehmen in Althofen. Die 15-Jährige hat dort die Lehrstelle Mikrotechnik und Elektrobetriebstechnik mit Matura angetreten. Nach vier Jahren schließt Pucher die Doppellehre mit Matura ab. "Ein Maturaabschluss ist mir wichtig", sagt Pucher. An drei Tagen wird sie bei Flex ausgebildet, zwei Tage die Woche erhält Pucher Unterricht. Nach dem Rotaionsprinzip durchlaufen die Lehrlinge alle Abteilungen am Standort.

"Will hier arbeiten"

"Es arbeiten viele Bekannte bei Flex. Ich habe schon als Kind gesagt, ich will hier einmal arbeiten", erinnert sich die St. Veiterin. Sie besuchte die Reformpädagogische Neue Mittelschule Feldkirchen. "Ich habe ich um eine Lehrstelle beworben, dachte aber nicht, dass ich aufgenommen werde", sagt Pucher.

Emilia Pucher lernt Mikrotechnik und Elektrobetriebstechnik.
  • Emilia Pucher lernt Mikrotechnik und Elektrobetriebstechnik.
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Lehrstellen bei Flex sind begehrt: Das Unternehmen wählt jährlich aus bis zu 100 Bewerbungen an die zehn Jugendliche aus. In diesem Jahr fingen 14 Lehrlinge an, darunter fünf Mädchen. Insgesamt nahmen 21 Lehrlinge ihre Arbeit auf, denn im überbetrieblichen Ausbildungszentrum lernen auch Jugendliche von Partnerunternehmen wie Fundermax oder Donauchemie ihr Handwerk. 
Das Unternehmen Flex in Althofen führt eine der größten Lehrwerkstätten Kärntens.

30 Prozent der Lehrlinge sind weiblich

Puchers Umfeld reagiert durchwegs positiv auf ihre elektrolastige Ausbildung. Mädchen in technischen Lehrberufen sind bei Flex keine Ausnahme mehr: An die 30 Prozent der Lehrlinge sind weiblich. Bei diversen Veranstaltungen weisen die Ausbilder aktiv darauf hin, welche Lehrmöglichkeiten es bei Flex gibt und sprechen gezielt Mädchen für technische Berufe an.
"Lehrlinge und Ausbildner sind auf einer Augenhöhe", ist Pucher vom guten Betriebsklima begeistert. Die Lehrlingen dürfen alles fragen, wir fördern die individuellen Stärken und Interessen, sagen die Ausbilder Rüdiger Voith und Karl Frank. Neben der fachlich hochwertigen Ausbildung legt das Unternehmen großen Wert auf Teamwork, soziale Kompetenz und Hilfsbereitschaft sind ebenfalls wichtig.
"Für uns geht in den nächsten Wochen die Kennenlernphase weiter. Wir finden heraus, welcher Lehrling mehr Unterstützung braucht oder welche Charakterzüge sie haben", wissen Frank und Voith.

Rüdiger Voith und Karl Frank bilden Emilia Pucher aus.
  • Rüdiger Voith und Karl Frank bilden Emilia Pucher aus.
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Nach dem Lehrabschluss mit Matura möchte Pucher im Unternehmen bleiben. "Vielleicht gibt es später die Möglichkeit von Dienstreisen", meint sie. Im Rahmen der Lehre gibt es bereits die Möglichkeit eines Auslandpraktikums: "Im 2. oder 3. Lehrjahr erhalten jene, die auch in der Schule gut sind, die Chance, in einem nicht deutschsprachigen Land zu arbeiten", erklärt Frank. Die Konzernsprache ist Englisch. Damit die Lehrlinge vor allem die Scheu vor dem Reden in Englisch ablegen, gibt es Unterstützung in Form von Englischwochen. "Die Lehrlinge müssen ihre Arbeit beschreiben können", sagt Voith. 

Zur Info:
Von rund 100 Bewerbern für eine Lehrstelle nimmt Flex Althofen jährlich an die zehn Jugendliche auf. Nach einem umfassenden Aufnahmetest werden die Besten zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Der Großteil der Lehrlinge stammt aus den Bezirken St. Veit, Feldkirchen und Klagenfurt sowie der Steiermark.

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