20.06.2017, 13:00 Uhr

Bezirk St. Veit: Die roten Früchtchen haben noch Saison

Auch Roman, Vanessa und Veit (von links) pflücken die Erdbeeren, die sie dann pur oder verarbeitet genießen.

Die Bio-Erdbeergärten haben große Ernteausfälle zu beklagen. Erdbeeren gibt es noch in St. Donat.

BEZIRK ST. VEIT. Sieben verschiedene Sorten gedeihen auf der Erdbeerplantage in St. Donat. "Eine Sorte hat heuer der Frost erwischt", sagt Veit Prettner. Der St. Donater hat unter anderem eine späte Sorte gepflanzt. "Diese Früchte sind in ein paar Tagen reif".
Der Landwirt baut auf rund drei Hektar Erdbeeren an. Er bewirtschaftet zwei Felder, östlich und westlich des kleinen Friedhofes. "Große Ernteausfälle haben wir zum Glück nicht". Am Feld helfen neben der Familie auch zwei Mitarbeiter. "Sie sind mit täglichem Jäten beschäftigt", sagt Prettner. Bis Ende Juni, Anfang Juli hat die Erdbeerplantage täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet.


Kein gutes Jahr

Der Bio-Erdbeergarten der Familie Padinger in Friesach, der aufgrund der Nähe zur Landesgrenze auch von vielen steirischen Kunden geschätzt wird, hat heuer das 3. Jahr geöffnet. Im Bioerdbeergarten gibt es allerdings sehr wenige rote Früchtchen. Grund dafür ist der späte Frost. "Wir bitten unsere Kunden um Verständnis, aber wir sind vom Wetter abhängig", sagt Reinhilde Padinger. Sie verrät den WOCHE-Lesern ein Rezept für Topfen-Erdbeer-Schmarren.


Ernteausfälle durch Frost

Ebenfalls mit Ernteausfällen hat der Bioerdbeergarten in Muschk, Passering, der Familie Rattenberger zu kämpfen. "Es gab heuer kaum Erdbeeren", bedauert Elisabeth Rattenberger. "Im April gab es Frost, die Erdbeeren haben schon geblüht. Diesen Frostschäden verdanken wie die Ernteausfälle." Außerdem sei der ausbleibende Regen im Winter und Frühjahr auch schlecht für die Erdbeeren gewesen. Fazit: "Die Saison ist bei uns vorbei, bevor sie angefangen hat", meint Rattenberger.


Fest für die Erdbeere

Dennoch gibt es heuer wieder das legendäre Erdbeerfest. Dieses findet am Freitag, dem 23. Juni, im Muschker Bio-Erdbeergarten statt. Musik mit First Aid und Hulks Pony ab 20 Uhr. Elisabeth Rattenberger hat der WOCHE zudem ein Rezept für den fruchtigen Sommerdrink "Cinderella" zur Verfügung gestellt.

Rezept Topfen-Erdbeer-Schmarren
Zutaten: 8 Eier, 125 g Sauerrahm, 500 g Topfen, geriebene Zitronenschale, Rum, 1 Pkg. Vanillezucker, 180 g Mehl, 200 g, Erdbeeren, 1 bis 2 EL Butter, 3 EL Staubzucker

Beeren und Butter zur Seite stellen. Die restliche Zutaten miteinander verrühren und ca. eine viertel Stunde ziehen lassen. Danach die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Masse einfüllen. Kurz anbacken, mit den Beeren bestreuen und goldgelb backen. Anschließend in Stücke reißen und mit Staubzucker bestreuen. Den Erdbeerschmarren karamellisieren lassen und anrichten.

Rezept für den Drink "Cinderella"
Zutaten für zwei Gläser: 13 dag Erdbeeren, 2 EL Holunderblütensirup, 2 EL Limettensaft, 4  cl Cointreau (ca. 1 Stamperl), 1 Piccolo Flasche Sekt, Erdbeeren zum Garnieren

Die Erdbeeren waschen, putzen, halbieren und in einem schmalen, hohen Gefäß mit Holunderblütensirup, Limettensaft und Cointreau pürieren. Danach eine Stunde kalt stellen. Erdbeerpüree auf zwei Gläser verteilen und mit gut gekühltem Sekt aufgießen. Mit Erdbeeren garnieren.
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