10.09.2014, 08:00 Uhr

Debüt als schönes Mordopfer

Dreharbeiten: Ein Großteil des Films wird in Hüttenberg gedreht. Gestern standen die Reiftänzer vor der Kamera

Jana Thomaschütz (17) aus St. Veit dreht mit Andreas Prochaska. Gedreht wird in Hüttenberg.

HÜTTENBERG (mv). Die 17-jährige St. Veiterin Jana Thomaschütz spielt im ORF-Landkrimi "Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist" die Reiftanzbraut. Schauspielerfahrung sammelt die 17-Jährige u.a. im Vitus-Theater. Der Krimi wird von Graf-Film produziert. Regie führt Emmy-Gewinner Andreas Prochaska. Das Budget beträgt 1,7 Millionen Euro, 100.000 Euro steuerte das Land bei. Der Film wird im Herbst 2015 im ORF ausgestrahlt.

Nicht nur Mordopfer

Obwohl die Reiftanzbraut in dem Krimi ermordet wird, ist Tomaschütz in einigen Szenen zu sehen. "Es gibt immer wieder Rückblenden. Meine Rolle beschränkt sich also nicht nur auf die des Mordopfers, das gefunden wird", sagt die 17-Jährige und weiter: "Die Dreharbeiten sind sehr spannend, die Arbeit macht mir Spaß, auch wenn wir Szenen oft wiederholen müssen."


Bei Casting entdeckt

Zu der Rolle, die übrigens auch ihr erster TV-Auftritt sein wird, kam die St. Veiterin durch ein Casting. "Ich habe den Aushang gesehen und bin zu dem Casting nach Klagenfurt gefahren. In Treibach habe ich dann erfahren, dass ich die Rolle bekommen haben", sagt Thomaschütz.
Einen Auftritt im Film hat auch Bürgermeister Josef Ofner, er ist – wie auch im realen Leben – der Kapellmeister. "Wir haben ihn aufgrund seiner Erfahrung genommen und nicht weil er Bürgermeister ist", scherzt Produzent Klaus Graf.

23 Drehtage geplant
Ein Großteil des Film wird in Hüttenberg gedreht. Einzelne Drehtage wird es auch in St. Veit und Althofen geben. Insgesamt sind 23 Drehtage geplant. Das Drehbuch stammt vom Kärntner Stefan Huber und dem Osttiroler Thomas Weingartner. Die Hauprollen spielen Gerhard Liebmann und Simon Hatzl. Sie mussten "Kärntnerisch" lernen.
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