06.01.2018, 20:43 Uhr

Der Lendkanal

Lendhafen mit Johanneskirche und im Vordergrund die Elisabethbrücke
Der Lendkanal ist eine vier Kilometer lange künstliche Wasserstraße, die vom Wörthersee bis ins Zentrum von Klagenfurt führt.
Bauwerke aus verschiedenen Epochen befinden sich auf dieser und auch jener Seite des Lendkanals. (Villacher Straße und Tarviser Straße) .
Im Westen zieht sich der Lendkanal vom Europapark und dem Minimundus entlang durch den sogenannten „Lendspitz“ und mündet bei Schloss Maria-Loretto in den Wörthersee.
Bereits im 13. Jahrhundert entwickelten Heinrich und Albert von Haileck (Hallegg) den Plan, die Stadt Klagenfurt mit dem Wörthersee durch einen Kanal zu verbinden. Doch dies scheiterte am Widerstand des Klosters Viktring, dem die entsprechenden Grundstücke gehörten
So kam es dazu erst, nachdem die Stadt nach einem verheerenden Brand im Jahr 1518 durch Kaiser Maximilian I. an die Landstände geschenkt wurde.
. Ursprünglich im 16. Jahrhundert als Wasserzufuhr für den Stadtgraben und als Transportweg für Bau- und Heizmaterial errichtet, dient der Lendkanal heute als Naherholungsgebiet
Die Schifffahrt auf dem Lendkanal wie auch auf dem Wörthersee war bis ins 18. Jahrhundert ein Monopolbetrieb der Landstände. Sie unterhielten deshalb im Jahr 1700 eine Flotte von 100 Frachtschiffen sowie zahllose kleinere Kähne. Klagenfurt wurde damals hauptsächlich über diesen Wasserweg versorgt: Fische, Baumaterial, Holz, Ziegel, Steine, Kalk und Kohle wurden in die Stadt getreidelt, während Getreide über den Wörthersee und weiteren Landweg nach Villach gebracht wurde. Ab 1774 durften die Bauern selbst ihr Holz auf eigenen Schiffen in die Stadt bringen.
Der Lendhafen bildet heute den Abschluss des Lendkanals nahe der Klagenfurter Innenstadt und wird an seinem Ende vom Elisabethsteg überspannt. Heute wirkt der Lendhafen sehr idyllisch und ruhig, in früheren Jahrhunderten war er einer der geschäftigsten Orte Klagenfurts, denn die vom See transportierte Ware wurde hier gleich zum Verkauf angeboten. Aus dieser Zeit übrig geblieben ist der Steinerne Fischer, eine Grünschieferstatue, die zur damals wichtigen Hygienevorschrift ermahnte, nur tagesfrischen Fisch zu verkaufen. Die Statue befindet sich nach langer Odyssee seit 1988 auf dem Benediktinerplatz und kann somit nach Jahrhunderten wieder auf einem Marktplatz die sagenhafte Drohung bezeugen, dass Marktordnungsverstöße mit Versteinerung bestraft würden.
(Auszug Wikipedia)
Eine sehr empfehlenswerte ,sehenswerte und vor allem interessante Straße entlang dem Kanal.

Alfons Lepej
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Monika Pröll aus Rohrbach | 06.01.2018 | 21:56   Melden
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Poldi Lembcke aus Ottakring | 06.01.2018 | 22:23   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 07.01.2018 | 09:30   Melden
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Elfriede Goritschnig aus Klagenfurt | 07.01.2018 | 11:48   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 07.01.2018 | 14:02   Melden
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Sepp Goritschnig aus Klagenfurt | 07.01.2018 | 15:49   Melden
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 07.01.2018 | 16:11   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 07.01.2018 | 17:38   Melden
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Christine Stocker aus Spittal | 07.01.2018 | 20:11   Melden
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Friederike Neumayer aus Tulln | 08.01.2018 | 16:19   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 08.01.2018 | 16:41   Melden
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Marie O. aus Graz | 29.01.2018 | 19:40   Melden
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Alfons Lepej aus St. Veit | 30.01.2018 | 09:14   Melden
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