13.10.2016, 12:04 Uhr

LEADER-Projekt: Auf Kräuterwanderwegen das Gurktal kennen lernen

Birgit Krassnitzer, Johann Fugger, Franz Pirolt, Gerda Berg, Wolfgang Eltner, Martin Kubanek, Franz Sabitzer und Andreas Duller bei der Auftaktveranstaltung (Foto: KK)

Im Gurktal werden auf mehreren Strecken „Kräuterwanderwege“ adaptiert. Die Vielfalt der Kräuter des Gurktales und ein hoher Erlebnisfaktor beim Wandern stehen im Mittelpunkt.

GURKTAL. Das Gurktal mit seiner beeindruckenden Naturkulisse ist bei Wanderern sehr beliebt. Vor allem in der wärmeren Jahreszeit ist hier das Thema wandern dominierend. Nun werden Wanderwege des Gurktales im Rahmen des LEADER- Projektes „Gurktaler Kräuterparadies“ unter dem Leitthema „Kräuter“ neu erschlossen.


Auftaktveranstaltung im Gurktal

„Die Tourismusregion Mittelkärnten hat Wandern als wichtiges Schwerpunktthema in der Region definiert, und die wesentlichsten Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung geschaffen“, erklärt Andreas Duller, Geschäftsführer der Tourismusregion Mittelkärnten, im Rahmen einerAuftaktveranstaltung. Kernelemente dieser Entwicklung sind die sogenannten Leitwanderwege. Das Gurktal spielt in dieser Strategie eine wichtige Rolle.

Wanderwege werden optimiert

Viele Wanderkarten sind aber bereits in die Jahre gekommen und müssen überarbeitet werden. Im Zuge dessen sollen vorrangig bestehende Wanderwege optimiert, und mit dem Thema Kräuter erweitert werden, gemäß dem Trend „Wandern mit Inhalt“.
Dabei werden bestehende Infrastrukturen genutzt und ältere Wege neu aktiviert.

Kräuter im Gurktal

Das Thema Kräuter ist im Gurktal schon seit vielen Jahren ein Schwerpunkt. So finden sich beim Gurker Dom und in Glödnitz ansprechend angelegte Kräutergärten. Außerdem ist das Gurktal von vielen traditionellen Betrieben, teilweise mit eigenen Kräutergärten, geprägt. Nicht zu vergessen „Urlaub am Bauernhof“, auch hier spielen Kräuter eine Rolle.

Konzept muss her

"Nun geht es daran, ein detailliertes Konzept zu erstellen, Entwicklungsarbeit zu leisten, Kooperationen mit gastronomischen Betrieben und Beherbergungsbetrieben herzustellen", heißt es. Innerhalb der kommenden zwei Jahre, bis das „Gurktaler Kräuterparadies“ umgesetzt ist, sind Workshops, Informationsveranstaltungen, Auswahl von Partnerbetrieben geplant. Ausgearbeitet werden Einstiegspunkte, Rastplätze, Infopunkte und vieles mehr.
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