27.09.2017, 11:13 Uhr

Mit Video: Dank Franz Muhr erwacht die Volksschule in Heft zu neuem Leben

Das Hüttenberger Multi-Talent Franz Muhr mit Lebensgefährtin Evgenia Terziev beim Lebensbrunnen

Der Hüttenberger Franz Muhr belebt die ehemalige Volksschule in der Heft zum neuen Leben.

HEFT. Vor fünf Jahren hat Franz Muhr die ehemalige Volksschule in der Heft gekauft. Seit dieser Zeit steckt er jede freie Minute in die Revitalisierung des 1897 erbauten und unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, in dem nun als erster Abschnitt ein Ausstellungsraum für die Kunstwerke Muhrs für Besucher öffentlich zugänglich ist. "Ich habe mir eine zehnjährige Zeitspanne für das Haus gegeben", erklärt der sympathische Hüttenberger, der im Brotberuf Geschäftsführer zweier Firmen mit Sitz in Wien und Graz ist.

Zimmer für die Gäste

Denn in den nächsten fünf Jahren soll das ganze Haus sowie der Garten Touristen zur Verfügung stehen: Muhr plant in den oberen Räumen Zimmer, es gibt einen Raum, der für Seminare und Vorträge genutzt werden kann.
Ein Rundgang durch Haus und Hof macht eindrucksvoll klar, dass hier eine Multitalent am Werk ist: Im Gebäude tragen die fertig sanierten Zimmer die Handschrift Muhrs, der jeden Raum selbst umgebaut hat, inklusive neuer Böden und Bäder.
Am Areal selbst kommt man aus dem Staunen nicht heraus: Highlight ist das Baumhaus, dessen Plattform mittels kleinem Aufzug erreichbar ist. Der Blick vom Baum ist atemberaubend. Gleich neben dem Baumhaus befinden sich das Badehaus und ein Pavillon – alles selbst gebaut von Muhr.


Der Vier-Elemente-Brunnen

Muhr fertig in seinem Atelier Unikate aus Stein wie Glaubensbrunnen, Reliefskulpturen, Marmorboxen, Feuerskulpturen für den Innenbereich aus Naturstein, Sondergedenkstätten, Natursteinvasen und Steinskulpturen. Der Hüttenberger verwendet neben Stein aus Hüttenberg auch Sölker Marmor oder chinesischen Marmor. Als nächstes entwickelt der Tüfftler einen Vier-Elemente-Brunnen.

Berühmter Onkel

Hans Muhr ist der Onkel von Franz Muhr. Der berühmte Wasserbildhauer kam vor Jahren mit einer Frage auf seinene Neffen zu. Da beide zusammen ein so gutes Team abgaben, hat Muhr sieben Jahre mit seinem Onkel zusammengearbeitet. "Die Zeit mit meinem Onkel war von unschätzbaren Wert, ich habe viel gelernt. Dann hab ich 2008 begonnen, mir selbst etwas aufzubauen", sagt Muhr, der auch als Erfinder von sich Reden macht: Muhr entwickelte einen Duschbrausekopf, der gleichzeitig eine Rasierer ist, sowie ein elektronisches Geisterfahrer-Scan-Warn-System. Nach vielen Jahren im In- und Ausland ist Muhr nun in der Heft angekommen.

Die Werke Muhrs
Glaubensbrunnen: Ein Bild oder ein Glaubenssymbol ist in den Naturstein eingearbeitet und durch den Stein hindurch beleuchtet.
Reliefskulptur: Die Reliefbrunnen sind in ihrer Konstruktion flacher und im Inneren für die Wasserführung ausgearbeitet. Muhr hat dafür Sölker Marmor verwendet.
Glaubensrelief: Auch diese sind – wie alle vom Mehr Brunnen – vollflächig mit Wasser überlaufen.
Marmorboxen: Muhr fertigt Marmorlautsprecher aus chinesischen Marmor.
Lebensbrunnen: Muhr fertigt unter anderem aus Sölker Marmor beindruckende Skulpturen. Eine Besonderheit ist der Lebensbrunnen, mit einer in den ausgehöhlten Raum eingepasste Luftreinigungsanlage. Patentiert wurde diese spezielle Luftreinigungsanlage von Muhrs Onkel Hans Muhr, einem weltweit bekannten Wasserbildhauer. Weiterentwickelt hat sie Franz Muhr.

Zudem kreiert Muhr Feuerskulpturen für den Innenbereich aus Naturstein, Sondergedenkstätten in künstlerischer Ausführung, Natursteinvasen und Steinskulpturen.

Homepage: www.franz-muhr.com
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 28.09.2017 | 21:45   Melden
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