16.05.2018, 06:00 Uhr

Neubau der VS Hörzendorf ist geplant

Setzt sich für einen Neubau der VS Hörzendorf ein: Der St. Veiter Vzbgm. und Liegenschaftsreferent Martin Kulmer (Foto: KK)

VS Hörzendorf ist nicht mehr zeitgemäß. Neubau wird geprüft. Standort beim Kindergarten.

HÖRZENDORF (stp). Da die Volksschule Hörzendorf schon in die Jahre gekommen ist und von Barrierefreiheit oder großen Möglichkeiten in der Raumaufteilung keine Rede sein kann hat der St. Veiter Vizebürgermeister und Liegenschaftsreferent Martin Kulmer schon im Feber einen Antrag für einen Neubau gestellt. "Das alte Gebäude besteht seit 142 Jahren und ist nicht mehr zeitgemäß. Es wurden zwar immer wieder Sanierungsmaßnahmen getätigt, die momentanen Gegebenheiten sind aber alles andere als optimal", stellt Kulmer fest. Auch die Verkehrssituation vor der Schule sei nicht ideal.

"Gebäude ist nicht mehr zeitgemäß"

Derzeit werde der mögliche Neubau vom Schulbaufonds des Landes Kärnten überprüft. Ein Neubau würde zu 75 Prozent vom Land gefördert werden. Sollte es die Zustimmung geben wird die neue Volksschule wohl an den Bewegungskindergarten in Unterbergen angrenzend gebaut. "Damit würden wir zusätzliche Synergien schaffen und auch den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule für die Kinder erleichern", sagt Kulmer. Man könne etwa den bereits vorhandenen Turnsaal gemeinsam nutzen. 

Wie bei vielen kleineren Schulen gehen die Schülerzahlen auch in Hörzendorf in den letzten Jahren leicht zurück. Kulmer ist trotzdem optimistisch, dass der Neubau genehmigt wird. "Die Stadt St. Veit hat neben der größten Volksschule Kärntens direkt in der Innenstadt nur eine Außenstelle bei den Volksschulen, nämlich in Hörzendorf. Viele Eltern geben ihre Kinder gerne dorthin", so der Vizebürgermeister. Derzeit besuchen 75 Kinder die VS Hörzendorf. Acht Lehrkräfte gestalten den Unterricht in den vier Klassen. "Daran soll sich auch in einem Neubau nichts ändern. Die Größe der Schule soll weiterhin bei vier Klassen bleiben", betont Kulmer. 

Zukunftsorientierte Schule

Zudem sei gerade die Erhaltung und der Ausbau der ländlichen Infrastruktur eine effektive Maßnahme gegen die Abwanderung, heißt es im von Kulmer gestellten Antrag. "Der Vorteil eines Neubaus wäre natürlich, dass man von Grund auf ein neues, sinnvolles Konzept für eine zukunftsorientierte Schule erstellen könnte. Auch die Direktion wäre dann wesentlich in den Planungsprozess eingebunden." Die zweite Variante, weitere Sanierungsmaßnahmen am alten Gebäude, wolle man erst in Betracht ziehen, wenn der Antrag abgelehnt wird.

Die Volksschule Hörzendorf ist 142 Jahre alt und wird seit dem Jahr 1986 als vierklassige Volksschule geführt. Derzeit sind in Hörzendorf auf rund 400 Quadratmetern 75 Kinder untergebracht, welche von einem achtköpfigen Lehrerteam unterrichtet werden.
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