Provenienzforschung

Beiträge zum Thema Provenienzforschung

Während NS-Zeit beschlagnahmt
Land Oberösterreich gibt umfangreiche Mineraliensammlung zurück

Die Oberösterreichische Landesregierung hat einstimmig beschlossen, umfangreiche mineralogische Sammlungen an die Stifte Hohenfurth (Vyšší Brod, Tschechien) und Wilhering zurückzugeben. Insgesamt sind 1.432 Objekte betroffen. Grundlage für die Entscheidung ist ein 358 Seiten starkes Dossier, das die Entziehung und den Verbleib der Sammlungen während der NS-Zeit dokumentiert. Das Landesmuseum Oberösterreich hat dazu fünf Jahre geforscht. LINZ. Die Objekte stammen aus den Klostersammlungen, die...

  • Linz
  • Silvia Gschwandtner
Kuratorin Sonia Buchroithner, Ausstellungsmanagerin Charisse Santos, Laura Manfredi, Kulturvermittlung der Tiroler Landesmuseen, und Karl C. Berger, Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums (v. li.). | Foto: © TLM/Fritz
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Volkskunstmuseum
Der Innsbrucker Mumienfuß und Hofers-Barthaare wurden "Aufgespürt"

Das Tiroler Volkskunstmuseum kann mit dem 12. Juni eine Ausstellung der besonderen Art eröffnen. Kurioses, Geheimnisvolles und so manches, das auf den ersten Blick unscheinbar erscheint, doch mit einer Hintergrundgeschichte Besuchende in seinen Bann zieht. Passend dazu erhielt die Ausstellung den Titel "Aufgespürt".  INNSBRUCK. Wer glaubt, dass Museumsobjekte ihre Geheimnisse längst preisgegeben haben, wird in der neuen Ausstellung „Aufgespürt. Objekte, Geschichten, Geheimnisse“ eines Besseren...

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Ausstellung SPURENSUCHE - OBJEKTGESCHICHTEN
SPURENSUCHE - OBJEKTGESCHICHTEN im 3.OG

Vom Sammeln zum Vermitteln Vom Staunen zum Erkennen Vom Anderen zum Eigenen Museen sind Orte der Erinnerungskultur – und sie sind – ausgehend von fürstlichen Kunst- und Wunderkammern oder anderen Sammlungen - eine zunächst europäische „Erfindung“. Sie bewahren Dinge gegen das Vergessen auf. Diese Dinge sind materielle Träger des kulturellen Gedächtnisses – sie werden zu Symbolen und Zeugnissen dafür. Museen machen diese Zeugnisse zugänglich, aber sie formen auch stark unseren Blick – in...

  • Tirol
  • Schwaz
  • Museum der Völker Kulturverein
Tausende Kunstwerke lagerten von 1966 bis 1994 in der Kartause Mauerbach. Der Publizist, Holocaust-Überlebende und Aufdecker von Nazi-Tätern Simon Wiesenthal nannte den Bestand "Galerie der Tränen". Auf seinen Druck hin veröffentlichte das Bundesdenkmalamt 1969 eine Liste der „herrenlosen“ Kunst. | Foto: BB Archiv/Preiser
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NS-Raubkunst. Die Sammlung Mauerbach und ihre unrühmliche Geschichte

In der Restitutionsgeschichte der Republik Österreich hat die Kartause Mauerbach einen festen Platz. In dem ehemaligen Kloster wurden tausende Objekte von Nazi-Raubkunst gelagert – und jahrzehntelang vergessen. WIEN/MAUERBACH (cog). Vor zwanzig Jahren, vom 2. bis 4. Dezember 1997, fand in Großbritannien die so genannte "Londoner Konferenz" statt, in der 41 Staaten, Staatsbanken und Opfergruppen Herkunft und Verbleib von "Nazi-Raubgold" debattierten und Restitutionsmaßnahmen erörterten. Doch die...

Unterwegs Neues erfahren: Mit dem akustischen Stadtplan über das Grätzel lernen. | Foto: Österreichische Mediathek/Eleonore Kronsteiner
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Orte der Erinnerung zum Hören: Online Stadtplan mit alten Tonaufnahmen

Projekt des Technischen Museums und der Österreichischen Mediathek: Der akustische Online-Stadtplan entführt in die Vergangenheit. WIEN. Das Technische Museum setzt sich intensiv mit seiner Vergangenheit auseinander. In der Ausstellung "Inventarnummer 1938" stellt das Museum seine Forschungsarbeit vor. Wer zum Beispiel auf dem Online-Stadtplan auf das Symbol in der Webergasse drückt, hört Lorenz Böhler in einem Interview aus dem Jahr 1967. Er gründete hier das erste Unfallspital Österreichs....

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