Steine der Erinnerung

Beiträge zum Thema Steine der Erinnerung

"Steine der Erinnerung" gibt es in Wien bereits in vielen Bezirken, nun wird auch in der Josefstädter Skodagasse einer enthüllt.
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Josefstadt
Neuer Stein der Erinnerung

Am 22. September wurde in der Skodagasse ein neuer "Stein der Erinnerung" enthüllt. WIEN/JOSEFSTADT. Irmtraut Karlsson vom Verein "Steine der Erinnerung Josefstadt" lud am Mittwoch, 22. September, zur feierlichen Enthüllung eines neuen "Steines der Erinnerung" ein: Im Namen der Familie, die durch ihre Spenden die Errichtung ermöglicht hat, wurde der Stein im Gedenken an Julius Kux, Hugo Kux, Gustav Kux und Tereza Kux, geb. Klux, in der Skodagasse 3 enthüllt. Bezirksvorsteher Martin Fabisch war...

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  • Mathias Kautzky
Am 12. September 2020 erinnert der Verein Steine der Erinnerung an Liesinger Kinder, die während der NS-Zeit ermordet wurden.
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Steine der Erinnerung
Zum ewigen Gedenken an die Opfer der NS-Zeit

Niemals in Vergessenheit geraten darf eines der dunklesten Kapitel unserer Geschichte. "Steine der Erinnerung" sorgen dafür,  dass Liesinger Kinder, die während der NS-Zeit am Spiegelgrund ermordet wurden, nicht vergessen werden. LIESING. Am 12. September 2020 erinnert der Verein "Steine der Erinnerung" an Liesinger Kinder, die während der NS-Zeit ermordet wurden. Der Treffpunkt für die Gedenkveranstaltung ist in der  Elisenstraße 18, von wo aus auch der Gedenkrundgang um 15 Uhr startet. Im...

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  • Ernst Georg Berger
Elisabeth-Ben-David-Hindler vor ihren "Steinen der Erinnerung" zum Andenken an jüdische Wiener, die in der Shoah ermordet wurden.
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Leopoldstadt
Elisabeth Ben David-Hindler gewürdigt

Im letzten Kulturausschuss vor dem Sommer wurden im Rathaus neue Straßennamen für Wien beschlossen, auch für die Leopoldstadt. LEOPOLDSTADT. "Mit der Benennung von Verkehrsflächen werden herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft offiziell gewürdigt, sichtbar gemacht und damit ins Bewusstsein gerufen", erklärt Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. Im 2. Bezirk wird eine Parkanlage beim Elderschplatz nun Elisabeth-Ben-David-Hindler-Park genannt. Die...

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  • Mathias Kautzky
Zeitzeuge Dan Shefy mit Bezirkschef Wilfried Zankl.
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Schönbrunner Straße
Steine der Erinnerung in Meidling

Ein Meidling wurden die ersten "Stolpersteine" des Bezirks verlegt. Sie sind besondere Gedenk-Steine. MEIDLING. Gedenken wird in Meidling groß geschrieben. Mit "Stolpersteinen" wird nun an Wiener Juden erinnert, die in der Nazzeit deportiert und ermordet wurden: Gravierte Tafeln am Gehsteig vor dem ehemaligen Wohnhaus der Getöteten erinnern daran. Die ersten Meidlinger Denkmale dieser Art wurden kürzlich in der Schönbrunner Straße 163 gelegt. Dafür waren zahlreiche Nachkommen aus Israel...

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  • Meidling
  • Wolfgang Unger
Zahlreiche Anwesende, darunter auch die extra angereiste Familie aus England, war bei der Steinverlegung.

Stein der Erinnerung
Gedenken an die jüdische Familie Bibring

Ein weiterer Stein zum Gedenken an eine jüdische Familie wurde auf der Mariahilfer Straße 105 gelegt. MARIAHILF. Ein weiterer Stein der Erinnerung wurde Anfang Dezember auf der Mariahilfer Straße angebracht. Darauf zu lesen sind die Namen Lea, Michael, Harry Bibring und Gerta Freimark. Diese wohnten bis 15. März 1939 auf der Mariahilfer Straße. Während Lea und Michael im Holocaust ihr Leben verloren, konnten ihre Kinder, Harry und Gerta, mit dem damaligen Kindertransport nach England fliehen....

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  • Larissa Reisenbauer
Das Benefizkonzert war ein Erfolg auf ganzer Linie.

Schmidgasse
Sehr erfolgreiches Konzert für Verein

Benefizkonzert füllte den Saal im Bezirksmuseum der Josefstadt. Musikalische Darbietungen waren großer Erfolg. JOSEFSTADT. Der Verein "Steine der Erinnerung" hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der NS-Zeit vertriebene oder ermordete Juden nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dazu werden in ganz Wien Steine auf Straßen verlegt. Oft wird die Finanzierung der Steine von Familienangehörigen übernommen. Gibt es die jedoch nicht, trägt der Verein die Kosten. Um die Initiative zu unterstützen,...

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  • Larissa Reisenbauer
Gedenkspaziergang: Historikerin Shoshana Duizend-Jensen (3.v.l). begab sich mit Interessierten auf die Spuren der jüdischen Geschichte der Brigittenau.
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Gedenkspaziergang Brigittenau
Jüdischem Leben auf der Spur

Ein Rundgang stummer Zeugen: Auf die Spuren jüdischen Lebens begab sich ein Spaziergang der besonderen Art in der Brigittenau. BRIGITTENAU. „Es gab eine blühende jüdische Kultur in der Brigittenau mit ganzen 540 jüdischen Vereinen, aber alle wurden von den Nationalsozialisten aufgelöst, verboten und ihr Vermögen konfisziert“, erzählt Historikerin Shoshana Duizend-Jensen. Gemeinsam mit Kulturwissenschaftlerin Birgit Johler organisierte sie einen Spaziergang der besonderen Art. Mit rund 50...

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  • Brigittenau
  • Oscar Richter
Der Verein Steine der Erinnerung gedenkt NS-Opfer.

Josefstadt
Benefiz-Konzert im Bezirksmuseum

Das Bezirksmuseum unterstützt den Verein "Steine der Erinnerung" und bietet die Räumlichkeiten für ein Benefizkonzert an. JOSEFSTADT. Zugunsten des Vereins "Steine der Erinnerung" wird am Dienstag, 8. Oktober, zu einem Benefizkonzert im Bezirksmuseum Josefstadt eingeladen. Das Konzertprogramm mit dem Titel "Musik im Exil und das 21. Jahrhundert" konzentriert sich auf Komponisten, die während des Zweiten Weltkriegs vom NS-Regime verfolgt und dadurch ins Exil gezwungen wurden. Ausgewählte...

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  • Josefstadt
  • Larissa Reisenbauer
Gedenken: Lichtinstallationen markieren die ehemaligen Standorte der 25 Wiener Synagogen.
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Jüdische Vergangenheit
Erster Gedenkspaziergang in der Brigittenau

Beim ersten Gedenkspaziergang durch den Bezirk wurde an die jüdische Vergangenheit erinnert. BRIGITTENAU.  Sechs Monate. So lange dauerte die Organisation des ersten Gedenkspazierganges durch die Brigittenau, erzählt Bezirkschef Hannes Derfler. „Es sollten Fachleute vor Ort sein, denn es soll ja einen Mehrwert für die Leute haben.“ Und Experten gab es einige. Auf einer Länge von über einem Kilometer hatte der Gedenkspaziergang fünf Stationen. Rund 50 Personen spazierten, beginnend beim...

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  • Patrick Krammer
Vom Brigittaplatz bis zur Karajangasse wird die Geschichte der Juden in Wien aufgearbeitet.
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Gedenkspaziergang
Auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit

Im Rahmen eines Gedenkspazierganges durch den 20. Bezirk wird an die jüdische Vergangenheit erinnert. Mit dabei sind Experten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Bezirksvorsteher Hannes Derfler BRIGITTENAU. Blickt man auf die Geschichte Wiens zurück, war sie schon immer durch Personen unterschiedlicher Herkunft und Religion, wie der Jüdischen Gemeinschaft, geprägt. Besonders in der Brigittenau spürt man heute noch den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Bevor der Faschismus in Wien...

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  • Brigittenau
  • Sabine Krammer
Teile des Forschungsteams bei einem der 1.800 verzeichneten Orte der Erinnerung.
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Gedenkjahr 2018: Orte der Erinnerung

Zwei Jahre lang hat ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Wiener Erinnerungsorte für die Opfer des Austrofaschismus und Nationalsozialismus erforscht. WIEN. Ein sogenannter "Erinnerungsboom" sei in Österreich vor allem immer dann zu beobachten, wenn ein "Jubiläum" – also etwa eine runde Zahl an Jahrzehnten – geschrieben wird. Und genau so ein Jahr ist 2018. Neben dem 100-jährigen Jubiläum der Republiksgründung inkl. Einführung des Frauenwahlrechts jährt sich heuer auch eines...

  • Wien
  • Margareten
  • Theresa Aigner
Am 11. November lädt der Verein "Steine der Erinnerung in Liesing" zum gemeinsamen Gedenken in die Autofabrikstraße 1 ein.
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Zwei neue Steine der Erinnerung in Liesing

In der Autofabrikstraße 1 werden am 11. November neue Gedenksteine verlegt. Sie erinnern an Opfer der Nazis. LIESING. Ernestine Schnee war 63 Jahre alt, als sie am 28. Oktober 1941 von einer Sammelstelle im 2. Bezirk zum Aspangbahnhof in den 3. Bezirk gebracht wurde. Zuvor wurde die Frau, ihr Mann Isidor und die Tochter Martha aus ihrem Heim in der Breitenfurter Straße 282 von den Nazis vertrieben. An diesem bereits kalten Oktobertag wurden sie von den selbsternannten Herrenmenschen wie Tiere...

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  • Andreas Edler
Victor Kormes lebte in dem Haus, in dem heute Thomas Kreuz wohnt. Kormes wurde im kroatischen KZ Jasenovac ermordet.
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Steine der Erinnerung: Niemals vergessen am Neubau

Für die von den Nazis aus der Westbahnstraße deportierten und ermordeten Juden wurden "Steine der Erinnerung" gesetzt. NEUBAU. Eigentlich seien es "unscheinbare Steine im Boden, aber wenn sie einmal aufgefallen sind, dann regen sie zum Nachdenken an", ist sich Thomas Kreuz sicher. Er ist der Initiator hinter den 30 neu gesetzten "Steinen der Erinnerung" am Neubau. 42 Namen von Menschen, die während des Nationalsozialismus aus der Westbahnstraße deportiert wurden, kann man seit vergangener Woche...

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  • Theresa Aigner
In der Josefgasse 11 wurde ein Stein der Erinnerung enthüllt. Hausbewohner, Nachkommen und die Bezirksvorstehung kamen, um ein Zeichen zu setzen.

NS-Opfer in der Josefstadt: Neuer Stein der Erinnerung wurde gesetzt

Zur Erinnerung an jene, die vom NS-Regime ermordet wurden, werden vom verein „Steine der Erinnerung an die Opfer des NS Regimes in der Josefstadt“ besondere Zeichen gesetzt. JOSEFSTADT. Josef Hopfinger war sich nicht sicher, dass der neue Stein der Erinnerung am vor dem Haus seiner Großeltern präsentiert werden konnte. Die Gedenktafel wurde in den Tagen davor im Boden, vor dem Eingang zum Haus in der Josefsgasse, verlegt - doch der Bitumen wurde bei der Hitze nicht hart. Schließlich hat es...

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  • Elisabeth Schwenter
Der Stein der Erinnerung für die Widerstandskämpfer Hermine und Lothar Dirmhirn befindet sich vor dem Gemeindbau am Nietzscheplatz 2
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Ottakring gedenkt der NS-Opfer: Zwei Steine der Erinnerung für den Bezirk

Den Widerstandskämpfer Hermine und Lothar Dirmhirn und Moritz von Kuffner wird mit den ersten beiden Steinen im 16. Bezirk gedacht. Niemals vergessen: Nun wurden auch in Ottakring die ersten "Steine der Erinnerung" angebracht. Einer ist vor dem Gemeindebau am Nietzscheplatz 2 und für die Widerstandskämpfer Hermine und Lothar Dirmhirn. Eine weitere Gedenktafel für Moritz von Kuffner ist am Eingang zu der von ihm erbauten Sternwarte in der Johann-Staud-Straße 10. Wienweit hat der Verein "Steine...

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  • Ulrike Kozeschnik-Schlick
Das Buch "... lebte in der Josefstadt" dokumentiert die Geschichten jener, an die in der Öffentlichkeit die "Steine der Erinnerung" erinnern.
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10 Jahre "Steine der Erinnerung": Mahnung für die Zukunft

Die "Steine der Erinnerung" erinnern an jene, die von den Nazis aus dem Achten deportiert und getötet wurden. Inzwischen gibt es den Verein, der sich darum kümmert, seit 10 Jahren. JOSEFSTADT. Es sei ein Projekt von "Berufung". Das sagt Irmtraut Karlsson über die "Steine der Erinnerung" in der Josefstadt. Gemeinsam mit Manfred Kerry hat sie vor genau zehn Jahren den Verein gegründet, der sich dafür einsetzt, an jene zu erinnern, die einst von den Nazis aus der Josefstadt vertrieben oder...

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  • Theresa Aigner
Christian Wetschka, der Initiator des Projekts, mit Heribert Rahdjian (Echt Grün) in der Ausstellung der Schüler im Albertgymnasium.
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Widerstand in Altlerchenfeld

Christian Wetschka organisierte ein Projekt des Gedenkens. Ein Stein und eine Gedenktafel erinnern nun für immer an eine dunkle Zeit. (siv). Zu Kriegsende im Jahr 1945 verhinderte eine Widerstandsgruppe um Oskar Simak und Hans Zohar, dass das Gebiet von Altlerchenfeld von den Russen dem Erdboden gleichgemacht wird. "Durch ihr Engagement retteten sie außerdem vielen Menschen ihr Leben", so der Initiator des Gedenktages "Widerstand in Altlerchenfeld", in Zuge dessen eine Gedenktafel enthüllt...

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  • Sabine Ivankovits

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