Rettenegger knapp am Triple-Pokal vorbei
Norweger dominierten Triple-Finale in Seefeld
- Am Ende holt der Norweger Jens Luraas Oftebro seinen ersten Triple-Pokal und hat am Podest noch aufmunternde Worte für den sichtlich emotionalen Stefan Rettenegger (li.): „Das Triple habe ich mir geholt, bei den Olympischen Spielen gewinnst dafür du.“ Dritter wurde der Deutsche Vinzenz Geiger.
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Nach einem Traumstart beim Nordic Combined Triple 2026 in Seefeld gab es am letzten Tag ein Herzschlagfinale mit Tränen für die ÖSV-Athleten: Der Salzburger Stefan Rettenegger hat den Sieg beim Weltcup-Triple der Nordischen Kombinierer in Seefeld knapp verpasst. Die Norweger sicherten sich die Triple-Pokale sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.
SEEFELD. Traum-Bedingungen an allen drei Tagen, großer Besucher-Andrang und viele emotionale Momente sorgen am Ende für ein äußerst gelungenes Triple und glückliche Veranstalter.
Einen besseren Start in das Triple hätten sich Team Österreich und die Veranstalter in Seefeld wohl kaum vorstellen können. Am Freitag sorgten Neuschnee, strahlender Sonnenschein und ein Doppelsieg für den ÖSV für viele strahlende Gesichter im Tourismusort. Eine Woche vor Olympia zeigte sich das Team Österreich in Top-Form: Lokalheld Johannes Lamparter und Wahl-Tiroler Stefan Rettenegger mussten in der Loipe noch dem überragenden Läufer Jens Luraas Oftebro aus Norwegen hinterherlaufen, auf der Schanze waren die ÖSV-Adler dafür nicht zu schlagen. Komplettiert wurde das Podium von Andreas Skoglund, ebenfalls aus Norwegen.
- Nordic Combined Triple 2026 - Stefan Rettenegger (l.) und Johannes Lamparter sorgten für einen Österreichischen Doppelsieg am 1. Triple-Tag
- Foto: Region Seefeld
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Bei den Damen feierte die Amerikanerin Alexa Brabec in Seefeld ihren Premierensieg in der Kombination vor der Zweitplatzierte Slowenin Ema Volavsek und Dominatorin Ida Marie Hagen. Die Österreicherinnen hatten nur eine Außenseiterchance, nachdem Lisa Hirner an Tag 1 krankheitsbedingt ausfiel und Katharina Gruber nicht über Platz 10 hinauskam.
Tiroler gaben Doppelführung ab
Beim Kompakt-Bewerb am Samstag schaute die Sache schon ganz anders aus: Ihre Doppelführung mussten die heimischen Athleten abgeben. Johannes Lamparter musste sich im Zielsprint eines Quartetts hauchdünn Triple-Titelverteidiger Vinzenz Geiger aus Deutschland geschlagen geben. Stefan Rettenegger wurde hinter dem Norweger Jens Luraas Oftebro Vierter. Damit war für den Schlusstag viel Spannung angesagt.
Bei den Frauen lag Katharina Gruber am Samstag als beste Österreicherin unverändert an der zehnten Stelle. Die Norweger Siegerin Ida Marie Hagen setzte sich an die Spitze.
Rettenegger beim Finale übertrumpft
Am Sonntag folgte dann das große Finale und ein spannender Kampf um die heißbegehrte Triple-Trophäe. Der Salzburger Stefan Rettenegger musste im Langlauf über 12,5 km nach langer Soloführung und großem Vorsprung erst auf den letzten Metern den Norweger Jens Luraas Oftebro vorbeiziehen lassen, Dritter wurde Vinzenz Geiger. Sichtlich enttäuscht gab sich der ÖSV-Athlet nach dem Zielsprint, erntete viel Mitleid, denn bis zu den letzten Kilometern sah Rettenegger wie der klare Sieger aus. Abschieds-Tränen gab's auch bei Mario Seidl: Der Salzburger gab in Seefeld seine Abschiedsvorstellung, wurde im Ziel groß gefeiert. Er freut sich nun auf sein Privatleben.
- Großer Empfang im Ziel: Mario Seidl gab in Seefeld seine Abschiedsvorstellung und freut sich auf sein Privatleben.
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- Der Weltcup-Führende und Lokalmatador Johannes Lamparter landete auf Rang fünf.
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Norweger-Duo holte Triple-Pokale
Zusammen mit dem Norweger Jens Luraas Oftebro sicherte sich auch bei den Damen eine Norwegerin die begehrte Trophäe: Ida Marie Hagen feierte in Seefeld einen klaren Solo-Sieg, es war der zehnte Saisonerfolg und damit auch der vorzeitige Gesamtweltcup-Sieg. Beste Österreicherin wurde an der neunten Stelle mit fast vier Minuten Rückstand die 17-jährige Katharina Gruber.
Als „Gewinn für die ganze Region“ bezeichnete TVB-Geschäftsführer Elias Walser das in allen Belangen erfolgreiche Weltcup-Wochenende: „Wir haben Glück ein so exzellentes Team aus Helfern und Partnern zu haben – besser hätte es nicht laufen können.“
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