13.06.2017, 11:56 Uhr

Orchester Telfs - Nicht zu viel versprochen

Francesca Canali
Telfs: Rathaussaal |

Wer trotz des heißen Sommertages den Weg in den Rathaussaal wählte, wurde belohnt.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie spannend die Programme des Orchesters Telfs sein können.

Dem Dirigenten Fausto Quintabà gelingt es großartige Musik auszuwählen und tolle Künstler einzuladen. Diesmal begann das Konzert ganz leise und zart. Es fühlte sich fast an wie die heiße Sommerhitze an diesem schönen Sonntag. Doch was man hörte war der 2. Satz aus Griegs 1. Peer- Gynt – Suite. Dieses Stück begleitete den Zuhörer in eine Ruhe, die je unterbrochen wurde von den ersten gewaltigen Akkorden am Beginn des Cellokonzerts von Camille Saint – Saens. Edgar Gredler, der schon zu Publikumsliebling in Telfs geworden ist begeisterte mit seinem klaren und natürlichen Spiel.
Die darauffolgende Pause konnte an so einem herrlichen Sommerabend auch mit einer kühlen Erfrischung vor dem Saal im Freien genossen werden.
Mit einer Komposition des Tirolers Werner Pirchner ging es dann in den zweiten Teil des Konzerts. Der originelle Titel „Moll und Dur – ein Stück Natur“ des ersten Satzes spricht für sich. Werner Pirchner war ja nicht nur ein vielseitiger Komponist sondern auch ein Poet.
Den Abschluss bildete die Fantasia para un Gentilhombre von Joaquin Rodrigo. Dieses Werk, eigentlich ein Gitarrenkonzert, wurde von James Galway für Querflöte bearbeitet. Francesca Canali, die unter anderem auch bei Galway studiert hat, konnte als Solistin für diesen Abend eingeladen werden. Mit viel Wärme, Energie und Spielfreude ließ sie die Stimmung im Saal noch einmal steigen.
…ein gelungener Abend


Foto: Markus Kuntner – Kamerklub Telfs
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