Die Claro-Erfolgsgeschichte
Josef Dygruber: Vom Tellerwäscher zum Visionär
- Josef Dygruber schrieb mit Claro eine Erfolgsgeschichte.
- hochgeladen von Josef Wind
HALLEIN. Vor 25 Jahren machte sich der ehemalige Benckiser-Mann Josef Dygruber mit Chemiker Erich Fabianitsch selbstständig und gründete mit Claro eine Firma, die sich auf Geschirrspül-Tabs spezialisierte. Bei BWT in Mondsee quartierte sich Claro ein, nach einigen Tiefschlägen geht es nun seit Jahren steil bergauf und die Marke ist in vielen Ländern präsent. „Es freut mich ganz besonders, dass es in dem großen Markt Deutschland so gut läuft und der Bekanntheitsgrad rasant nach oben geht“, so Dygruber. Mit 45 Mitarbeitern wurde 2020 ein Umsatz von 23 Millionen Euro erwirtschaftet. Nachdem im letzten Jahr BWT die Räumlichkeiten von Claro selbst benötigte, wurde man in Anif-Niederalm fündig. Die Firma Amer-Sport zog nach Altenmarkt und so wurden Räumlichkeiten im ehemaligen Sony-Gebäude frei, in dem nun Claro eine neue Heimstätte gefunden hat. „Das gehört auch zur Claro-Philosophie. Wir ziehen in ein bestehendes Gebäude und verbrauchen dadurch keine Flächen auf der grünen Wiese“, so Sepp Dygruber.
Einstieg in den Waschmittelmarkt
Nun ist der Tab-Spezialist vor wenigen Wochen auch in das Waschmittel-Geschäft mit einer völlig neuen Verpackung eingestiegen. Das Waschpulver ist in runden Kartondosen verpackt und trägt das Europäische Umweltzeichen. Auch die Produktnamen sind ungewöhnlich: „Schneeweißchen“ (Weißwäsche) und „Kunterbunt“ (Buntwäsche). Bemerkenswert ist aber auch, dass diese Produkte in Hallein bei der Firma Laube abgefüllt werden. Kürzlich schrieb Journalist Wolfgang Maria Gran ein Buch über Sepp Dygruber und den Werdegang von Claro. „Vom Tellerwäscher zum Visionär“ ist der Titel des unterhaltsamen Buches.
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