Schwerpunkt Lehre
Bei Roland Höll läuft es momentan perfekt

Was macht ein Radtechniklehrling in der Freizeit? Sporteln natürlich. Und das sehr erfolgreich.

LUNGÖTZ/ABTENAU. Im Sportgeschäft von Höll Trading in Abtenau ist immer etwas zu tun. Im
Sommer sind es die Bikes, die zusammengebaut, bestückt oder repariert werden, im Winter sind es Touren- und Langlaufski, die dort mit bester Beratung an die Sportler gebracht werden. Ein idealer Arbeitsplatz für den begeisterten Biker Roland Höll, der hier seine Lehre als Fahrradmechaniker absolviert hat. So war es naheliegend, dass er seine Mittagspause am Bike oder im Winter auf einer Skitour verbrachte. Zwar fährt er nach wie vor gerne einmal eine
interessante und herausfordernde Tour, aber momentan hat ihn das Laufen in den Bann gezogen. Der sportliche Lungötzer war lange Zeit in seinem Heimatort in der Fußballmannschaft im Einsatz. Als Trainings und Spiele coronabedingt ausfielen, begann
er, intensiver alleine zu laufen: „Ich bin gerne in der Natur unterwegs. Beim Laufen bekomme ich den Kopf frei und auch die schöne Aussicht genieße ich.“

Top-Platzierungen
Mit der Zeit gesellte sich Matthias Krallinger aus Lungötz bei den Lauftrainings zu ihm. Ihre Heimat bietet den beiden Läufern optimale Bedingungen für Trailrun, gemeinsam haben sie
nun bereits einige Wettbewerbe in Angriff genommen. Dass sich die beiden dabei nichts schenken, wird bei diesen Zahlen klar: Beim Stubai-Trail K32 auf den Stubaier Gletscher beispielsweise bewältigten sie insgesamt 2.921 Höhenmeter im Aufstieg und 782 Höhenmeter im Abstieg. „Gemeinsam kann man sich beim Training gut motivieren“, erklärt Roland Höll. Die Motivation kann sich an den Platzierungen sehen lassen: Roland landete am 7. Gesamtplatz, Matthias war starker 17. im topbesetzten Starterfeld. Beim Schlegeis Skyrace Trailrun im Zillertal erreichte Roland auf der Distanz über 17 km und 1.200 Höhenmetern den 4. Gesamtplatz und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in der U20. „Die Läufer sind eine tolle
Gemeinschaft“, schwärmt Roland Höll, der momentan seine Grundausbildung beim Bundesheer – natürlich bei den Gebirgsjägern – absolviert. „Klar, dass bei einem Rennen jeder Läufer ein Konkurrent ist. Aber in erster Linie läuft man gegen sich selbst.“

Der Berg ruft auch im Winter
Im Winter zieht es die beiden auf Tourenski auf den Berg. Die „Mountainattack“ hätte bereits
im vergangenen Jahr für Roland und Matthias auf dem Programm gestanden. Coronabedingt werden sie den Bewerb nun im Jänner 2022 in Angriff nehmen.

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