01.12.2016, 17:29 Uhr

Willkommen beim Mentalcoach - Teil eins

Immer der Sonne entgegen.

Zum Einstieg eine auf mehrere Teile ausgelegte Serie zum Thema "Mentalcoaching". Unterschiedliche Fragen wie "Was macht man bei einem Mentalcoach?", "Worin unterscheidet sich diese Tätigkeit von den vielen anderen am Markt?" oder "Wer braucht sowas überhaupt?" werden hier mit Antworten bedacht. - Dieser erste Teil dient als Überblick und kleine Orientierungshilfe.

Teil eins - Eine Einführung


Hallo, mein Name ist Christoph Wudy und .... ja, so beginnen normalerweise Vorstellungen, Bewerbungsschreiben und auch Initialangebote von Dienstleistungen überall, wo man „vorstellig“ wird.
Aber Vorstellungen haben auch noch einen weiteren Sinn in unserem Sprachgebrauch, nämlich die Möglichkeit, Bilder in unseren Köpfen entstehen zu lassen. Und genau da knüpfe ich doch mal geschickt mit meiner Tätigkeit an. Einfach ausgedrückt, gehört meine Arbeit zu den vielen Beratungsdienstleistungen, die sich auf dem Markt tummeln. Wie schon eingeleitet, arbeite ich verstärkt mit Wörtern und Bildern, die sich in unserem Gehirn zu Gedanken formen und so schlussendlich unser Verhalten und unsere Empfindungen beeinflussen. Deshalb ist es auch wichtig, sich mit Sprache, Wortschatz und anderen Dingen, die unsere Kommunikation betreffen, auseinanderzusetzen.

Wie wichtig diese Wörter und Bilder in unserem Kopf sind, sehen wir besonders in schwierigen Situationen, in denen wir gefordert sind unsere Lebensqualität beizubehalten. Wir fühlen uns blockiert, festgefahren, antriebslos, ausweglos oder einfach nur leer. Dies wiederum wirkt sich auch auf unser Verhalten aus und wir werden unzufrieden. Anfangs nur eine leichte Eintrübung, kann es später, bei stetem Wiederholen der negativen Wörter und Bilder, bis zur Depression führen.

Gut, was mach ich nun mit Personen, die sich zu einem Mentalcoaching entschließen?


Als Mentalcoach arbeite ich mit meinen Kunden an einem Weg oder einer Möglichkeit, aus einer (schwierigen) Lebenssituation herauszufinden oder vorbeugend erst gar nicht in solche Situationen zu kommen. Wichtig dabei ist, dass wir von der Gegenwart, dem Jetzt, in die Zukunft arbeiten. Bei mir wird keine Vergangenheitsbewältigung angestrebt. Die Aufforderung „Erzählen Sie mir von Ihrer Kindheit.“ werden Sie bei mir nicht zu hören bekommen. Auch könnte man es so formulieren, dass bei einem Coaching die grundlegende Fragestellung nach dem „Wie kann ich meine Situation ändern?“ lautet und nicht „Warum bin ich in dieser Situation?“.
Obwohl ich Sie nicht in Ihre Vergangenheit führen werde, habe ich trotzdem eine Couch, welche aber zum größten Teil für Entspannungstechniken benutzt werden kann. Wenn einem das nicht gefällt, funktionieren diese Übungen auch ganz passabel im Sitzen.
Aber Entspannung ist nur ein kleines Puzzleteil im großen Mosaik der Technikauswahl, welche auch gleichzeitig meine Werkzeuge sind. Breit gefächert, von einfach erscheinenden Konzentrationsübungen bis zu Techniken, die sehr nahe zur Psychotherapie stehen, bastle ich für jeden Kunden einen individuellen Technikplan. Mehr spielerisch und angepasst, als steif und direktiv werden die einzelnen Techniken in den Terminen vorgestellt und angewandt. Auf Anraten werden die Techniken als Hausübung mitgegeben und bis zum nächsten Mal geübt. Dies dient einerseits um herauszufinden wie man sich damit tut und ob die Techniken zu einem passen. Andererseits kann sich nur durch Wiederholung und Dranbleiben am Thema etwas verändern und entwickeln. Von heute auf morgen verändert sich selten etwas, das bereits Jahre hatte sich einzuschleifen. Körperliches Training und motorische Fähigkeiten verhalten sich da auch nicht anders. Wenn Sie sich zum Beispiel vornehmen abzunehmen, wird sportliche Betätigung oder eine Ernährungsumstellung auch nicht von heute auf morgen das Idealgewicht mit sich bringen.

Was sind nun solche „schwierigen Situationen“, von denen die Rede ist?


Im Prinzip kann bei jeder Unzufriedenheit eine Ursache festgestellt werden und diese bearbeitet werden. Klassische Beispiele sind Stressbewältigung, Motivationssteigerung oder die Wiederherstellung von Lebensqualität.
Aber die individuelle Themenpalette ist sehr viel länger und mal einfacher und mal schwieriger zu definieren. Fälle müssen zuerst besprochen und gemeinsam erörtert werden, bevor man als Coach den Auftrag annehmen darf. Ein Mentalcoach ist kein Wunderheiler und hat auch seine Befugnisgrenzen.

Zuerst höre ich mir das gebrachte Thema an, dann kann ich entscheiden, ob ich der Richtige für Sie bin.


"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." - Gotthold Ephraim Lessing


Ich hoffe, Sie hatten Spaß beim Lesen des ersten Teils und sind schon gespannt wie es weitergeht. Ich werde versuchen, je nach Zeit und Inspiration, in gewissen Zeitabständen hier neue Beiträge zu veröffentlichen, die entweder von mir frei verfasst wurden oder die ich von anderen Quellen aus meiner Sicht zu interpretieren versuche. Sollten Fragen zu diesem Text aufkommen oder gar ein Leidensthema präsent werden, können Sie sich gerne bei mir melden.

In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen eine angenehme Woche und bis zum nächsten Mal.


Ihr Mentalcoach
Christoph Wudy
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