Alter und Mobilität
Und wenn wir alle zusammenziehen.

Gerade am Land ist Mobilität ein wichtiges Thema. Will man am Puls der Zeit bleiben, muss man beweglich sein. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gerade Städter suchen in jüngeren Jahren die Ruhe und Abgeschiedenheit am Land. Die vielfach feststellbare Zersiedelung in vielen Landgemeinden kann nicht nur zum infrastrukturellen Problem werden, sondern auch zu einem menschlichen. Mensch ist und bleibt, wer soziale Kontakte unterhält und sich ‚unters Volk‘ mischt. Austausch und Präsenz sind unumgänglich. Fehlende Mobilität, ein häufiges Schicksal im Alter, kann einem da ganz schön zusetzen.
Altern neu denken? Ja unbedingt aktiv, denn der Platz im Seniorenheim wartet schon lange nicht mehr auf uns. Und die Kinder, auf die man so gerne baut, sind nicht selten überfordert. Sei es durch Berufstätigkeit oder schlichtweg den Generationenunterschied.
Das Leben in einer Gemeinschaft bringt mitunter viele Vorteile. Man gibt und man bekommt. Man lebt in Beziehung. Beziehung bedeutet, sich aufeinander zu beziehen. In aktiver Art und Weise.
Mit dem Eintritt in eine Senioren-Wohngemeinschaft entscheiden ältere Menschen bewusst, mit wem sie zusammenleben wollen. Keinem taugt betreutes Denken, sagt der Kabarettist Klaus Eckel. Auch nicht im Alter. Jeder Mensch hat Stärken, Schwächen und Fähigkeiten. Und das bis ins hohe Alter. Vielfalt und Verschiedenartigkeit können ein buntes, ergänzendes gutes Ganzes ergeben. Neben der Aufgabenverteilung in der Gemeinschaft sind natürlich auch Konfliktlösung und der Umgang mit Krankheit wesentliche Themen. Jeder soll seine Rolle kennen und wissen, woran er ist.
Damit Menschen zusammenleben können, brauchen sie Raum. Auch im Alter. Diesen gilt es zB auch im sozialen Wohnbau zu schaffen. Raum für eine Senioren-Wohngemeinschaft in jedem neuen Wohnprojekt in der Gemeinde? Warum nicht!
Filmtipp: Und wenn wir alle zusammenziehen

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