"TheCho"-Kids spielten für Martin Boos Schule

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GRAMASTETTEN. Mehr als 400 Theaterfreunde besuchten am letzten Wochenende vor Weihnachten im wunderschönen Ambiente des Gasthofs „Etzlberger“ die Vorstellung „Das Christkind ist krank“. Weihnachten, das Fest der Familie sahen die Regisseure Beate und Herbert Weissengruber bei ihrer Arbeit diesmal als gemeinsame Theaterarbeit von Eltern mit ihren Kindern. So studierten die „TheCho“- Kids bei dieser Produktion mit ihren Eltern gemeinsam das Theaterstück ein. Zehn Erwachsene konnten so miterleben, dass es gar nicht so einfach ist, den Text im Rampenlicht gut vorzutragen. Die 26 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren schafften es aber nicht nur, das Weihnachtsfest für das Christkind zu organisieren, sie schafften es vielmehr, bei zwei Aufführungen den jeweils voll besetzten Hof total zu begeistern.

Viele Freundschaften geknüpft

Das weihnachtliche Motto: „Gesunde Kinder helfen kranken Kindern“, machte diese Aufführungen zu Benefiz-Vorstellungen. Mit den freiwilligen Spenden konnte der Verein diesmal den Ankauf eines Augensteuerungsgeräts für schwerstbeeinträchtigte Kinder der Martin Boos Schule in Gallneukirchen ermöglichen. „Es ist jedes Mal wieder wunderbar zu beobachten, wie sich in wenigen Monaten, anfangs schüchterne Kinder, zu starken, selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln. Auf der Bühne zu stehen bedeutet Mut und fördert die Selbstsicherheit „unserer“ Kinder enorm. Sie lernen sich sprachlich und musikalisch besser auszudrücken“, ist Beate Weissengruber von der Arbeit mit den Jugendlichen begeistert. Dazu kommt aber auch der enorm wichtige soziale Aspekt. Im Verein „TheCho“ sind nun Kinder aus etwa acht verschiedenen Schulen, die einander vor der Produktion noch völlig unbekannt waren. Beim Theaterspielen ist es unerlässlich auf einander zu reagieren und einzugehen, Rücksicht zu nehmen und sich gegenseitig zu unterstützen, um schließlich ein gemeinsames Stück auf die Bühne bringen zu können. So wurden neben der Schauspielarbeit Freundschaften geknüpft und die „Großen“ verknüpften sich nach den Aufführungen mit einer WhatsApp-Gruppe, damit sie weiterhin miteinander in Kontakt stehen können. Das Gemeinschaftserlebnis wird sicher allen Mitwirkenden für viele Jahre unvergesslich bleiben.

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