20.11.2017, 16:08 Uhr

Altenberg und Puchenau zu Fairtrade-Gemeinden ernannt

(Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)
ALTENBERG/PUCHENAU. Kürzlich wurde im Rahmen eines Festaktes im Linzer Landhaus acht weitere oberösterreichische Gemeinden zu Fairtrade-Gemeinden ernannt. Darunter auch Altenberg und Puchenau. Insgesamt gibt es damit ab sofort in Oberösterreich bereits 57 Fairtrade-Gemeinden – bundesweit liegt Oberösterreich damit auf Platz Zwei hinter Niederösterreich. „Fairtrade-Gemeinden stellen unter Beweis, dass Nachhaltigkeit funktioniert und dass Wirtschaft, Soziales und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Der faire Handel ist kein Selbstzweck, sondern steht für hohe soziale Herstellungsstandards, umwelt- und ressourcenschonenden Anbau und transparente Mindestpreise. Damit haben nicht nur die acht neuen oberösterreichischen Gemeinden Anlass zum Feiern, sondern viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern rund um die ganze Welt“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Regelmäßige Überprüfung

Im Sinne des Nachhaltigkeits-Gedanken verpflichten sich Fairtrade-Gemeinden nur noch Produkte mit dem Fairtrade-Siegel bei Sitzungen, in den Büros, Kantinen und bei Gemeindeveranstaltungen zu verwenden. Darüber hinaus werden die Fairtrade-Produkte in den lokalen Geschäften und Gastronomiebetrieben angeboten sowie auf Bewusstseinsbildung gesetzt. Nach Erfüllung aller Kriterien, Einreichung der Bewerbung und Prüfung durch Fairtrade Österreich wird der Titel vergeben – die Einhaltung der Vorgaben wird regelmäßig überprüft. „Die 57 Fairtrade-Gemeinden in Oberösterreich sind absolute Vorreiterinnen und zeigen uns, dass wir bei unserem Konsum tagtäglich auch politische Entscheidungen treffen. Tagtäglich entscheiden wir somit über soziale Arbeitsbedingungen, faire Preise, Umweltstandards bei Anbau, Herstellung oder Transport mit. Bei Fairtrade-Produkten greifen Konsumenten bewusst zu fairen Bedingungen im globalen Handel. Fairtrade ist die Grundvoraussetzung für einen fairen und ökologischen internationalen Handel, der nicht zulasten von Mensch und Natur geht, sondern ihre Lebensbedingungen und Lebensgrundlagen schützt und unterstützt“, so Landesrat Rudi Anschober.
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