07.10.2014, 18:57 Uhr

Diese Adler sind wie Pech und Schwefel

Ruslan Gelfanov (links) und Adis Alagic erhielten beim VSV ihren ersten Profivertrag

Die zwei jungen VSV-Stürmer Ruslan Gelfanov und Adis Alagic machen Sportkarriere im Doppelpack.

VILLACH (cram). Fast 2.000 Kilometer liegen die Heimatstädte der beiden VSV Eishockeycracks auseinander – und trotzdem spielen sie seit mehr als sechs Jahren in der gleichen Mannschaft, ja sogar in der gleichen Linie.
Der 18-jährige Ruslan Gelfanov kommt aus Petersburg und machte als Achtjähriger seine erste Eishockeyerfahrung in der russischen Eishockeyliga, ehe er dann mit seinen Eltern nach Kärnten kam. Gemeinsam schaffte er mit dem 19-jährigen Adis Alagic den Sprung in die VSV-Kampfmannschaft. Heuer erhielten beide ihren ersten Profivertrag.

Absage für Salzburg
Die Talentescouts der Red Bull Akademie hatten bereits vor zwei Jahren die Fühler nach den beiden Eishockeytalenten ausgestreckt, um sie nach Salzburg zu holen. "Wir wollten aber in Villach bleiben und für den VSV spielen", sind sich die Zwei einig. Und wie sich zeigte, war das die richtige Entscheidung. Spieltechnisch sind sich die beiden Neo-Profis sehr ähnlich. Ihre Qualitäten beschreiben sie so: "Wir sind Linksschützen, haben stocktechnisch und eisläuferisch keine Defizite und auch unsere Spielübersicht wird immer besser." Was sie noch besser machen könnten? "Alles", sagen sie: "Wir wollen uns stetig verbessern." Vor allem bei der Schusstechnik von Kapitän Unterluggauer kommen die zwei ins Schwärmen: "Luggi hat einen Hammerschuss! Wenn der einmal richtig durchzieht, kracht's gewaltig. Hier fehlen uns noch ein wenig Kraft und Technik."
Neid gibt es zwischen den beiden nicht – im Gegenteil. "Mein erstes Tor als Profi habe ich gegen Innsbruck geschossen und der Assist kann von Ruslan", sagt Adis Alagic. Sein Fazit: "Das ist unser erstes Profijahr und wir müssen noch einiges lernen, vor allem, dass wir uns von alten Haudegen nicht provozieren lassen dürfen." Aber, Schlusssatz: "Wir sind stolz, es gemeinsam in die Kampfmannschaft geschafft zu haben."
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