Leserbrief "Kroatentreffen Bleiburg"
Totengedenken ja – rechtsextreme Auswüchse nein!

Die Gedenkveranstaltung sorgt auch im Vorfeld bereits für Diskussionen

Ein Leserbrief zum Thema "Kroatentreffen in Bleiburg" hat die WOCHE erreicht.

"Totengedenken ja – rechtsextreme Auswüchse nein! So einfach und klar muss die Vorgabe für das Kroatentreffen in Bleiburg sein. Dass das Spektakel in der jetzigen Form dem Image der Stadt Bleiburg schadet, ist unbestritten, klar ist aber auch, dass man durch das bloße Ignorieren und Zusehen auch selbst zur Entwicklung beigetragen hat.

Dies gilt auch für den geringen wirtschaftlichen Erfolg dieses Massenauflaufes. Statt dass man die einmalige Chance genützt hätte das Potential zehntausender Gedenktouristen aktiv in die Hand zu nehmen, hat man jene beschmutzt, die versucht haben mit den Kroaten ein Geschäft zu machen.

Würden wir heute die Kroaten am Loibacher Feld versorgen, wäre dies ein Gewinn für die ganze Region. Würden wir die jährlichen Gedenkartikel und Bücher anbieten, könnten wir über deren Gestaltung und Inhalt entscheiden. So haben wir die Kroaten dazu animiert dies selbst zu tun – mit all den jetzigen Auswüchsen und der seltsamen einseitigen Geschichtsbetrachtung.

Symptomatisch das letzte Jahr: Man verbietet die Kroaten am Loibacher Feld mit Getränken zu versorgen (wie christlich!?) mit der Folge, dass deren Organisatoren verzweifelt in den Supermärkten palettenweise Mineralwasser einkaufen. Und heuer? Sie werden das notwendige Nass wohl selbst aus Kroatien mitbringen. Kann man noch dümmer sein, als wir es sind? Die Veranstaltung verbieten? Wir sind wohl die Weltmeister im Eigentorschießen!"

Der Leserbrief wurde von Gottfried Glawar aus Loibach verfasst.

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