Hernals & Währing
Kreisverkehr am Lidlberg ärgert die Bewohner
- Die Arbeiten an der neuen Kreuzung sollen mit Start des neuen Schuljahres abgeschlossen sein.
- Foto: Lukas Ipirotis/MeinBezirk
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
MeinBezirk hat die Leserinnen und Leser gefragt, was sie von der Umgestaltung der Kreuzung am Lidlberg halten.
WIEN/WÄHRING/HERNALS. Kürzlich wurde bekannt gegeben, dass am Lidlberg mit einem neuen Kreisverkehr die Kreuzung zwischen Gersthofer Straße, Schöffelgasse und Lidlgasse entschärft werden soll. Zusätzlich soll eine neue Bushaltestelle für die Linien 42A und 10A kommen.
MeinBezirk wollte daher wissen, was die Anrainerinnen und Anrainer von den Plänen zur Umgestaltung halten. Die Meinungen der Bewohnerinnen und Bewohner gehen dabei stark auseinander.
"Nur ein Wort: unfassbar"
Mir und hunderten anderen fällt nur noch ein Wort dazu ein: unfassbar! Wer es dort nicht schafft, gefahrlos die Straße zu überqueren, hat draußen nichts verloren. Es ist für Fußgänger, Radfahrer und KFZ völlig eindeutig und gefahrlos, eine Querung vorzunehmen. Haben Sie wenigstens den Mut es als das zu bezeichnen, was es ist – eine weitere, völlig unnötige Behinderung des Autoverkehrs.
Ulrike S. per Mail
Jahrzehnte hat es funktioniert, aber da die Radfahrer keine Rücksicht und keine Verkehrsregeln kennen, muss man natürlich schauen, dass diese besser kreuzen können. Die Busstation wird nur wegen der Schule gebaut, ich denke, die Kids machen eh zu wenig Sport, also könnten sie doch ruhig zu Fuß gehen oder einmal umsteigen, wenn sie zu faul sind. Für die älteren die dort Wohnen ist es sicherlich eine Erleichterung. Es wird nur schwierig werden zu den Stoßzeiten in den Bus zu kommen, weil die Schüler den dann überbelagern, und man kaum hereinkommt.
Alice S. per Mail
Was ist das für eine chaotische Planung im 17., und 18. Bezirk? Durch den gleichzeitigen Umbau des Aumannplatzes, dem Bau der Wasserleitung und dem Kreisverkehr ist in Gersthof ein Verkehrschaos entstanden, was seinesgleichen sucht. Versuchen Sie einmal vom 15., 16., 17., Bezirk nach Gersthof oder Schafberg zu kommen. Schlimm, wenn man dort Zuhause ist, so wie ich. Gratuliere den Verantwortlichen zu dieser Meisterleistung!
Peter J. per Mail
Haltestelle gut – Kreisverkehr zu teuer
Die kommenden Baustellen sind auf jeden Fall nervig und ich kann mir vorstellen, dass man sich auf vermehrt Verkehr einstellen muss. Aber das kommt für mich mit einem großen Plus. Denn mir ist die Kreuzung schon lange ein Dorn im Auge, weil es teilweise wirklich schwierig ist, dort die Straße zu überqueren. Manchmal muss man viele Meter in eine der jeweils anderen Richtungen gehen, nur um auf die andere Seite zu kommen, weil ein richtiger Übergang fehlt. Ich hoffe, dass sich das verbessern wird mit dem Kreisverkehr.
Franziska K. per Mail
Die Haltestelle ist gut – die ganze Umplanung nur teuer (die Straße ist in den letzten Jahren mehrmals aufgerissen worden) und es wird noch mehr Stau im Bezirk erzeugen. Es kann ja nicht das Ziel sein, dass die ganzen Autos noch mehr CO₂ verbrauchen, indem sie stehen bzw. vollkommen unnötige Umwege fahren müssen. Es sollte eine Politik für alle sein, nicht nur gegen Autofahrer – andere Bezirke schaffen das auch.
Vera S. per Mail
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