Peter-Jordan-Straße
Zu viele Raser düsen durchs Grätzel

Gegen Raser in der Peter-Jordan-Straße: Anrainerin Céline Garaudy fordert mehr Geschwindigkeitskontrollen in ihrem Grätzel.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Anrainerin Céline Garaudy fordert mehr Geschwindigkeitskontrollen in der Peter-Jordan-Straße.

WÄHRING/DÖBLING. In den vergangenen Wochen erreichten die bz immer wieder Leserbriefe, dass in der Peter-Jordan-Straße die vorgegebene Geschwindigkeit von 50 km/h nicht eingehalten wird. In diesem Grätzel gibt es neben zahlreichen schicken Wohnhäusern auch die Universität für Bodenkultur (kurz Boku) und einen dazugehörigen Kindergarten. "Ich habe schon einige Auseinandersetzungen zwischen rasenden Autofahrern und Fußgängern erlebt. Polizei oder mobile Geschwindigkeitskontrollen sieht man hier leider keine", sagt Anrainerin Céline Garaudy. "Ich habe nichts gegen Autofahrer, ich bin selber eine. Aber ich will nur, dass die Verantwortlichen ihren Job machen", erklärt die gebürtige Französin, die seit 23 Jahren in Wien lebt.

Beide Bezirke zuständig

Eine mögliche Erklärung für die schnellen Fahrer ist in der Vergangenheit zu suchen, denn die Peter-Jordan-Straße wurde früher als Bundesstraße geführt. Doch in ganz Wien gilt einheitlich eine 50 km/h-Beschränkung, teilweise gibt es in der Stadt auch 30er-Zonen. Diese ist aber im Bereich der Peter-Jordan-Straße nicht machbar, da dort auch der Bus 40A verkehrt und die Wiener Linien eine derartige Zone in Bereichen mit einer Buslinie nicht umsetzen können. Die Zuständigkeit in der Peter-Jordan-Straße ist so geregelt, dass sowohl Döbling als auch Währing für den genannten Bereich verantwortlich sind. Döblings Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) bietet den Anrainern sofortige Hilfe an.

"Wir haben eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage, die wir dort für ein paar Wochen aufstellen können. Weiters kann ich mir vorstellen, dass wir dort auch noch Bodenmarkierungen anbringen lassen", so Resch. "Die Boku ist in den vergangenen Jahren rasch gewachsen und ein Magnet für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer geworden", sagt der Döblinger Bezirkschef.

Auch die Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne) ist mit ihrem Amtskollegen aus dem 19ten d’accord. "Wenn bei den Tempomessungen herauskommt, dass die Autofahrer zu schnell unterwegs sind, dann würde ich dort auch die Polizei kontrollieren lassen. 50er-Schilder wird die MA 46 (Verkehrsorganisation) nicht anbringen, denn da müssten in Wien alle 100 Meter welche stehen", meint Nossek, die sich in dieser Causa eng mit ihrem Kollegen Resch abstimmen möchte.

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