Angerlehner-Museum wurde feierlich eröffnet

Bei der Eröffnungsfeier überreichte Landeshauptmann Josef Pühringer die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich an  Heinz Angerlehner, „einen Kunstmäzen, der seine Liebe zur Kunst mit einem eigenen Museum eindrucksvoll zum Ausdruck bringt“, so Pürhinger in seiner Laudatio.
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  • Bei der Eröffnungsfeier überreichte Landeshauptmann Josef Pühringer die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich an Heinz Angerlehner, „einen Kunstmäzen, der seine Liebe zur Kunst mit einem eigenen Museum eindrucksvoll zum Ausdruck bringt“, so Pürhinger in seiner Laudatio.
  • Foto: Land OÖ
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Gestern, Donnerstag, wurde das Angerlehner Museum, Österreichs größtes privat geführtes Museum, feierlich eröffnet. Unter den rund 400 Festgästen war auch Bundespräsident Heinz Fischer und Landeshauptmann Josef Pühringer.
„Kultur und Wirtschaft haben sich zusammengefunden, um in einer für Oberösterreich bislang einzigartigen Symbiose manifest zu werden: Ein Gebäude wird errichtet, sein Inhalt und seine Bestimmung sind der Bildenden Kunst gewidmet, sein Erbauer ist ein heimischer Großindustrieller. Beide Aspekte zusammengefasst ergeben einen Glücksfall für das heimische Kulturgeschehen, den man nur als eine klassische win-win-Situation bezeichnen kann“, so der Kulturreferent des Landes.
Nicht nur die Tatsache, dass Oberösterreich ein Privatmuseum für Bildende Kunst erhalte, sondern auch seine Lage sei für die heimische Kulturlandschaft von eminenter Bedeutung, denn das Museum stehe in keiner typischen Kulturtourismus-Gegend, so Pühringer weiter. „Ich wage jedoch zu behaupten: seine Ambition wird diese Gegend verändern.“ Ganz im Sinne des oberösterreichischen Kulturleitbildes habe Heinz Angerlehner mit der Lage seines Museums einen wichtigen Beitrag zu einer der wesentlichen Forderungen und Erkenntnisse des Entwicklungsplans geleistet, ein kultureller Nahversorger zu sein.
„Kommerzialrat Heinz Angerlehner hat seiner Leidenschaft einen Raum geschaffen, in dem er diese mit der Öffentlichkeit teilen kann. Neben dem Reiz des Sammelns, neben der Freude des Betrachtens und der Befriedigung, den erworbenen Bildern immer neue hinzuzufügen, gehört Heinz Angerlehner zu jener seltenen Spezies der Kunstbegeisterten, die – jenseits kommerzieller Galerien – die Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Weg begleiten, sie unterstützen und ihnen – wie es das Motto ‚Muse Angerlehner’ ausdrückt – eine Muse sein wollen. Dass sich überdurchschnittlich viele Kunstschaffende entschieden haben, hier in unserem Bundesland ihren künstlerischen Weg zu gehen, liegt gerade auch an Menschen wie Ihnen“, unterstrich Pühringer.

Rahmen für zeitgenössische Kunst
Das Museum präsentiert die private Kunstsammlung von Unternehmer Heinz J. Angerlehner. „Mit dem Museum möchte ich einen Rahmen für zeitgenössische Kunst schaffen und meine 2500 Werke umfassende Sammlung der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ich habe mich immer als sozialer Unternehmer gesehen und fühle mich in gewissem Maß mitverantwortlich für das kulturelle und soziale Umfeld in meiner Heimatregion“, erläutert Heinz J. Angerlehner seine Beweggründe für das Museumsprojekt. So ist ihm auch eine gute Vernetzung mit anderen Kunst- und Kultureinrichtungen wichtig als Basis für weiterführende Kooperationen und Synergien.

Über 30 Jahre Sammelleidenschaft für zeitgenössische Kunst stellen die Basis der Sammlung Angerlehner dar. Der Schwerpunkt der umfangreichen Kollektion liegt auf Malerei ab 1950 ergänzt durch Zeichnungen, Fotografien und Skulpturen. Im Sinn eines bewussten Bekenntnisses zur eigenen Region liegt ein spezieller Schwerpunkt der Sammlung auf Werken oberösterreichischer Künstlerinnen und Künstler. Nationale wie internationale Kunstpositionen schaffen ergänzend dazu ein künstlerisches Spannungsfeld. Die zahlreichen Werke der Sammlung Angerlehner wurden alle aufgrund persönlicher Begeisterung ausgewählt. Es gibt kein strenges Sammlungskonzept, vielmehr dominiert eine spannende Vielfalt. Mit der Wachstumsdynamik der Sammlung entstanden auch der Wunsch und die Notwendigkeit, der privaten Kollektion Raum und dadurch Öffentlichkeit zu verschaffen. Das Museum am Areal der ehemaligen Konzernzentrale der FMT gegenüber dem Welser Messegelände ist dank zweier Stegverbindungen über die Traun und den Aiterbach auch für Besucher aus Wels leicht erreichbar sein.

Wer sich ein Bild vom neuen Musuem machen will, kann dies am Samstag, 14. und Sonntag, 15. September, beim Tür das offenen Tür bei freiem Eintritt machen.

Videos von der Eröffnungs-Pressekonferenz:

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