Stadt Wels
Anrainer und Grüne über Rodung entsetzt

Mit Kränen wurden die gefällten Bäume abtransportiert.
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  • Mit Kränen wurden die gefällten Bäume abtransportiert.
  • Foto: Rupert Altenstrasser
  • hochgeladen von Peter Hacker

Entlang des Mühlbaches in Lichtenegg und in der Pernau kam es im Laufe der Woche zu umfangreichen Rodungsarbeiten. Von Seiten der Welser Grünen wird ein sofortiges Ende dieses Baummassakers gefordert.

WELS. Laut Aussendung der Welser Grünen wurden offenkundig viele Bäume am Ufer des Mühlbaches in der Lichtenegger Straße und auch in der Pernau gefällt. Thomas Rammerstorfer (die Grünen) zeigt sich darüber erstaunt: "Wenn man einzelne Bäume entfernen muss, weil sie in die Uferbeschlachtung des Mühlbaches einwachsen, wäre das nachvollziehbar. Hier werden jedoch einfach alle größeren Bäume gefällt." Anfang September hat die Stadt Wels  eine "Baumoffensive" verkündet. "Wir sehen hier leider wieder einmal, was die Ankündigungen der Stadtregierung wert sind", so Rammerstorfer weiter. Die Welser Grünen fordern einen sofortigen Stopp der Rodungsarbeiten: "Hier werden Bäume gefällt, die viele Jahrzehnte alt sind. Der Schaden ist lange nicht mehr gut zu machen. Wir wollen einen sofortigen Stopp der Fällungen und eine objektive Prüfung der Notwendigkeit."

Anrainer verwundert

"Da diese Bäume einerseits einen sehr großen CO2 Umsatz bedeuten, andererseits die Wohnstätte für das letzte Buntspechtpärchen, einer Eichkätzchenfamilie, sowie vieler anderer Vögelarten gewesen sind, ist es für uns unverständlich, dass diese ökologisch wertvolle Umwelt zerstört wird", ist Rupert Altenstrasser, Anrainer aus Lichtenegg, verwundert über die Baumfällaktion.

Gefährliche Bäume

Die zuständigen Referentin der Stadt, Vizebürgermeisterin Silvia Huber (SPÖ) sieht die Zuständigkeit beim Land Oberösterreich. Laut Experten des Landes seien die Bäume unterspült gewesen und deshalb als gefährlich eingestuft worden, so die Auskunft der Vizebürgermeisterin. "Mir tut es um jeden Baum leid, der gefällt wird, ich muss mich aber auf die Experten verlassen können", so Silvia Huber. Sie wolle sich jedoch persönlich dafür einsetzen, dass dort wieder neue Bäume gepflanzt werden.

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