Hund und Herrchen retten Menschenleben
- hochgeladen von Manuela Mosik
Hundeführer Roman Kapeller ist seit 20 Jahren für die Rettungshundebrigade im Einsatz.
Roman Kapeller begann Mitte der neunziger Jahre als Hundeführer bei der Österreichischen Rettungshundebrigade. Der engagierte Helfer wurde bald zum Staffelführer gewählt und ist bereits die dritte Periode Landesleiterstellvertreter. Zusätzlich ist er Funkreferent für Oberösterreich, hält Vorträge und Schulungen.
Die ehrenamtlichen Teams der Österreichischen Rettungshundebrigade stehen täglich rund um die Uhr und kostenlos bereit, um Vermisste zu suchen.
Es sind verwirrte ältere Personen, die von einem Spaziergang nicht mehr den Weg zurück ins Altenheim finden, Unfallopfer oder Kinder, die sich verstecken und nicht mehr selbst befreien können.
Roman Kapeller muss sich auf seinen Deutschen Schäferhund Wicky und dessen Fähigkeiten verlassen können, denn im Einsatz ist der Hund auf sich allein gestellt und häufig außer Sichtweite. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, ist regelmäßiges Training Pflicht. Zweimal pro Woche wird für den Ernstfall geübt. Der Hundeführer ist in Erster Hilfe ausgebildet, um die gefundene Person vor Ort versorgen zu können. Auch der Umgang mit dem Funkgerät, das Kartenlesen und die Orientierung mit Hilfe des Kompasses muss beherrscht werden. „Ich wollte etwas Sinnvolles tun, am liebsten gemeinsam mit meinem Hund“ so erklärt er sein zeitintensives Engagement in der Rettungshundebrigade.
Die Ausbildung eines Rettungshundes dauert fast drei Jahre. Der Hund wird ausschließlich über positive Motivation trainiert, das heißt, der Spieltrieb und Futtertrieb des Tieres wird genutzt, um ihm das Anzeigen von vermissten Personen beizubringen.
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