„Female tracks“
Programmkino Wels rückt weibliches Filmschaffen in den Fokus
- „Joy“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau aus Nigeria, die im Teufelskreis von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung gefangen ist.
- Foto: Filmladen
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Von 7. bis 11. März finden im Programmkino Wels die „Female tracks“-Filmtage – ein jährliches Filmfestival – zur Arbeit weiblicher Filmschaffender statt. Im Mittelpunkt stehen heuer verschiedene Aspekte der Arbeitsmigration und Sorgearbeit (Carearbeit).
WELS. Wie schon seit einigen Jahren bietet der internationale Frauentag am 8. März den Anlass, nationales wie internationales weibliches Filmschaffen im Programmkino Wels in den Fokus zu stellen. Unter dem Motto „Silenced Care“ präsentiert das Filmfestival die oft überhörte Welt der Care-Arbeit und beleuchtet die Erfahrungen von Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit migrieren oder migrieren müssen.
Vielfältige Einblicke
Die Regisseure erzählen Geschichten von Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde, die ihre Stimme erheben und auf das Recht pochen, gesehen und gehört zu werden. Vom preisgekrönten „Nomadland“ von Cloé Zhao, zu Kitty Greens neuem Thriller „The Royal Hotel“, über die erfolgreichen österreichischen Filme „Joy“ von Sudabeh Mortezai, dem bewegenden Debütfilm von Weina Zhao „Weiyena“, zum Film von Karin Brandauer „Einstweilen wird es Mittag“ und der TV-Spielfilm Reihe „Lebenslinien“ von Käthe Kratz bietet das Festivalprogramm vielfältige Einblicke. In wessen Händen liegt Sorgearbeit und wo findet sie überall statt?
- „Einstweilen wird es Mittag“ baut auf der richtungsweisenden soziologischen Untersuchung „Die Arbeiter von Marienthal“ aus dem Jahr 1933 auf. Drei junge Wissenschaftler hatten damals die Situation der Arbeitslosen in der niederösterreichischen Gemeinde Marienthal erforscht, in der es nach der Schließung einer Textilfabrik sehr viele Arbeitlose gab.
- Foto: ORF
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Im Dialog
Die filmischen Arbeiten werden durch Paneldiskussionen und Filmgespräche ergänzt, um wichtige gesellschaftliche Themen im Dialog zu vertiefen und kritisch zu reflektieren. In einer Gesprächsrunde werden außerdem Nachwuchsfilmemacherinnen mit Oberösterreichbezug vorgestellt und erzählen von ihren einzigartigen filmischen Zugängen.
„XING“ im Alten Schl8hof
Ein weiteres Highlight bietet das Konzert der Linzer Sängerin „XING“ im Alten Schl8hof. In ihren Soul, R ‘n’B und Hip Hop Songs verarbeitet XING Themen wie „Culture Clash", Rassismus, Body Shaming und Selbstakzeptanz.
Das vollständige Festivalprogramm und weitere Infos gibt es unter diesem Link.
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